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Rückblick

Woche 1 hat die wichtige und grundlegende SELECT-Anweisung von allen Seiten beleuchtet. Die zweite Woche ist auf verschiedene andere Themen eingegangen, um die Einführung in die strukturierte Abfragesprache - SQL - abzurunden.


Im Mittelpunkt von Tag 8 standen die Anweisungen der Datenmanipulationssprache (DML). Das sind SQL-Anweisungen, mit denen man Daten innerhalb einer Datenbank modifizieren kann. Die drei am häufigsten eingesetzten Befehle sind INSERT, DELETE und UPDATE. Tag 9 hat erläutert, wie man eine Datenbank entwirft und aufbaut. Dabei wurden die Befehle CREATE DATABASE und CREATE TABLE eingeführt. Eine Tabelle läßt sich mit einer beliebigen Anzahl von Feldern erzeugen. Die möglichen Datentypen dieser Felder sind von der speziellen Datenbank abhängig. Der Befehl ALTER DATABASE kann die physikalische Größe oder Lage einer Datenbank ändern. Mit den Befehlen DROP DATABASE bzw. DROP TABLE löscht man eine Datenbank bzw. eine Tabelle innerhalb einer Datenbank.


Tag 10 hat die beiden Möglichkeiten zur Anzeige von Daten erläutert: die Ansicht und den Index. Eine Ansicht ist eine virtuelle Tabelle, die aus der Ausgabe einer SELECT-Anweisung erzeugt wird. Ein Index ordnet die Datensätze innerhalb einer Tabelle, basierend auf dem Inhalt eines oder mehrerer Felder.


In Tag 11 wurde die Transaktionsverwaltung behandelt. Hier haben Sie einen ersten Eindruck zur Programmierung mit SQL erhalten. Transaktionen leitet man mit der Anweisung BEGIN TRANSACTION ein. Die Anweisung COMMIT TRANSACTION speichert die Arbeit einer Transaktion. Der Befehl ROLLBACK TRANSACTION bricht die Arbeit einer Transaktion ab.


Die Datenbanksicherheit war Schwerpunktthema von Tag 12. Obwohl die Implementierung der Datenbanksicherheit zwischen den einzelnen Datenbankprodukten stark variiert, bieten die meisten Implementierungen die Befehle GRANT und REVOKE. Der Befehl GRANT gewährt einem Benutzer Berechtigungen. Mit dem Befehl REVOKE entzieht man diese Berechtigungen.


Am 13. Tag sind wir auf weiterführende Aspekte zu SQL eingegangen. Cursor können durch eine Menge von Datensätzen scrollen. Gespeicherte Prozeduren sind Datenbankobjekte, die mehrere SQL-Anweisungen nacheinander ausführen. Gespeicherte Prozeduren können Werte übernehmen und zurückgeben. Trigger als spezielle Form einer gespeicherten Prozedur werden ausgeführt, wenn man innerhalb einer Tabelle einfügt, aktualisiert oder löscht.


Im Mittelpunkt von Tag 14 stand die Entwicklung von Anwendungsprogrammen unter Einbeziehung von SQL. Statisches SQL bedingt normalerweise die Verwendung eines Präcompilers und ist zur Laufzeit unveränderlich. Dynamisches SQL ist flexibel und hat in den letzten Jahren an Popularität gewonnen. Anhand von Beispielprogrammen wurde der Einsatz von dynamischem SQL in den Entwicklungswerkzeugen von Visual C++ und Delphi gezeigt.



Ein Imprint des Markt&Technik Buch- und Software-Verlag GmbH.
Elektronische Fassung des Titels: SQL in 21 Tagen, ISBN: 3-8272-2020-3


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