Galileo Computing < openbook > Galileo Computing - Professionelle Bücher. Auch für Einsteiger.
Professionelle Bücher. Auch für Einsteiger.

Inhaltsverzeichnis
Geleitwort zu diesem Buch
Inhalt des Buchs
1 Warum eine neue Server-Version?
2 Editionen und Lizenzen
3 Hardware und Dimensionierung
4 Protokolle
5 Was überhaupt ist .NET?
6 Installation
7 Core-Installationsoption
8 Active Directory-Domänendienste
9 Netzwerkdienste im AD-Umfeld
10 Active Directory Lightweight Directory Services (AD LDS)
11 Active Directory-Verbunddienste (Federation Services)
12 Active Directory-Zertifikatdienste
13 Active Directory-Rechteverwaltungsdienste (AD RMS)
14 »Innere Sicherheit«
15 Dateisystem und Dateidienste
16 Drucken
17 Webserver (IIS)
18 SharePoint (Windows SharePoint Services, WSS)
19 Remotedesktopdienste (Terminaldienste)
20 Hochverfügbarkeit
21 Datensicherung
22 Servervirtualisierung mit Hyper-V
23 Windows PowerShell
24 Windows 7 und Windows Server 2008 R2
Stichwort

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Windows Server 2008 R2 von Ulrich B. Boddenberg
Das umfassende Handbuch
Buch: Windows Server 2008 R2

Windows Server 2008 R2
geb., 1.410 S., 59,90 Euro
Galileo Computing
ISBN 978-3-8362-1528-2
Pfeil 22 Servervirtualisierung mit Hyper-V
Pfeil 22.1 Allgemeine Überlegungen zur Servervirtualisierung
Pfeil 22.1.1 Scale-out vs. Scale-up
Pfeil 22.1.2 Servervirtualisierung und SAN
Pfeil 22.1.3 Planung und Performance
Pfeil 22.1.4 Was soll virtualisiert werden?
Pfeil 22.2 Editionen und Installationsmöglichkeiten
Pfeil 22.2.1 Windows Server 2008: »normal« und Core
Pfeil 22.2.2 Hyper-V Server 2008 R2
Pfeil 22.3 Der Hyper-V Manager
Pfeil 22.4 Installation und Grundkonfiguration
Pfeil 22.4.1 Grundeinstellung (Hyper-V-Einstellungen)
Pfeil 22.4.2 Netzwerkeinstellungen
Pfeil 22.5 Administration von virtuellen Maschinen mit dem Hyper-V Manager
Pfeil 22.5.1 Neue virtuelle Maschine anlegen
Pfeil 22.5.2 Einstellungen bearbeiten
Pfeil 22.5.3 Snapshots erstellen und anwenden
Pfeil 22.5.4 Die »laufende« VM
Pfeil 22.6 System Center Virtual Machine Manager 2008
Pfeil 22.6.1 Aufbau und Architektur
Pfeil 22.6.2 Schnellüberblick
Pfeil 22.6.3 Das Self-Service-Portal
Pfeil 22.6.4 Funktionen mit virtuellen Maschinen
Pfeil 22.7 Hochverfügbarkeit
Pfeil 22.8 Neues in R2


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22.2 Editionen und Installationsmöglichkeiten Zur nächsten ÜberschriftZur vorigen Überschrift

Zunächst ist Hyper-V eine Rolle des Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2. Sie steht in der Standard-, der Enterprise- und der Datacenter-Edition zur Verfügung.


RTM-Version

In der RTM-Version von Windows Server 2008 (ohne R2) müssen die für die Rolle benötigten Dateien zwar zuerst aus dem Microsoft Download-Center heruntergeladen werden, dies tut der sehr engen Integration mit dem Betriebssystem aber keinen Abbruch. Zum Release-Datum von Windows Server 2008 war die Hyper-V-Rolle eben einfach noch nicht fertig.

Bei Windows Server 2008 R2 ist die Hyper-V-Rolle im Lieferumfang des Betriebssystems enthalten; weitere Downloads sind also nicht erforderlich.

Anzumerken wäre, dass Hyper-V nur mit x64-Prozessoren läuft. Weiterhin müssen die Prozessoren über eine Virtualisierungsfunktion verfügen, was aber meines Erachtens bei allen x64-Prozessoren der Fall sein dürfte; teilweise muss diese Funktion aber im BIOS aktiviert werden.



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22.2.1 Windows Server 2008: »normal« und Core Zur nächsten ÜberschriftZur vorigen Überschrift

Sie können nun natürlich einen Windows Server 2008 (R2) »normal« installieren und als Hyper-V-Server einsetzen. Vielen Administratoren wird das sehr sympathisch sein, denn das System hat die gewohnte Administrationsoberfläche mit allen benötigten grafischen Werkzeugen.

Man könnte sich allerdings auch überlegen, ob man den (oder die) Hyper-V-Server als Core-Server (sprich: mit der Installationsoption Server Core) installiert. Es handelt sich hierbei um einen besonderen Installationsmodus von Windows Server 2008, bei der die grafische Oberfläche (und einige weitere Komponenten) nicht installiert wird. Die Vorteile davon sind:

  • Geringerer Ressourcenbedarf, insbesondere natürlich weniger Prozessorzeit und Hauptspeichernutzung
  • Ein Core-Server bietet deutlich weniger Angriffsfläche – es ist einfach weniger Funktionalität da.

Core ist ein Installationsmodus

Um es nochmals ganz deutlich zu betonen: Core ist keine separate Edition, sondern ein Installationsmodus. Sowohl die Standard- als auch die Enterprise und die Datacenter-Edition von Windows Server 2008 können als Core-Server installiert werden. Auch die Web Edition kann als Core installiert werden; da ASP.NET aber in keiner der Editionen im Core-Modus zur Verfügung steht, ist zu überlegen, ob das wirklich eine sinnvolle Option ist. In vielen Fällen benutzt man gerade deshalb die Microsoft-Webserver-Technologie, weil man ASP.NET nutzen möchte.


Ein wesentlicher Nachteil dürfte für viele Administratoren sein, dass eben in der Tat nur ein Textfenster zur Verfügung steht. Abbildung 22.8 zeigt die Oberfläche auf einem Core-Server nach der Anmeldung.

In der Praxis ist das aber zumeist gar nicht so »dramatisch«, weil die meisten Administrationswerkzeuge, zum Beispiel die Anzeige des Ereignisprotokolls oder das Management der Dienste, auch über Servergrenzen hinweg funktionieren. Dies gilt auch für das Hyper-V-Administrationswerkzeug.

Abbildung 22.8 Ein im Core-Installationsmodus aufgesetzter Server hat keine grafische Oberfläche, sondern »nur« die Kommandozeile.


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22.2.2 Hyper-V Server 2008 R2 topZur vorigen Überschrift

Wer Hyper-V benutzen möchte, hat weiterhin die Möglichkeit, sich für den Hyper-V Server 2008 R2 zu entscheiden. Hierbei handelt es sich um ein Standalone-Produkt, das übrigens frei herunterladbar ist.

Der Hyper-V Server ist letztendlich ein spezielles Windows Server 2008 R2-Betriebssystem, das einzig und allein als Virtualisierungsserver verwendet werden kann. Einen Hyper-V Server erkennen Sie schon daran, dass er in unübersehbarer Schrift die Zeile Hyper-V Server ausgibt (Abbildung 22.9).

Abbildung 22.9 Man sieht es bereits bei der Anmeldung: Hier arbeitet ein Hyper-V Server.

Hat man sich angemeldet, stehen zwei Fenster zur Verfügung. Ansonsten hat der Desktop keinerlei grafische Elemente – er sieht aus wie bei einem Core-Server. Neben der obligatorischen Kommandozeile ist noch ein weiteres Fenster geöffnet, in dem ein simples Textmenü einige grundsätzliche Arbeitsschritte erleichtern soll (Abbildung 22.10).

Das Management von Hyper-V auf einem Hyper-V Server wird, ähnlich wie bei einem Core-Server, über den grafischen Hyper-V Manager vorgenommen, der auf einem normal installierten Server oder einem Windows 7-Client ausgeführt wird.

Wer sich bereits mit der Core-Installationsoption beschäftigt hat, wird den Befehl oclist kennen, der die installierbaren Rollen und Features aufführt. Diesen Befehl kann man auch auf einem Hyper-V Server aufrufen, was zu dem auf Abbildung 22.11 gezeigten Ergebnis führt. Neben der Hyper-V-Rolle, die bereits installiert sein dürfte, stehen lediglich einige wenige Features zur Verfügung, beispielsweise BitLocker, Multipath I/O – kurz gesagt sind das Features, die im Zusammenspiel mit Hyper-V sinnvoll sind.

Abbildung 22.10 Eingabezeile und textbasiertes Konfigurationsmenü des Hyper-V Servers

Abbildung 22.11 Das vom Core-Server bekannte Kommando »oclist« zeigt, dass auf einem Hyper-V Server nur wenige Rollen und Features installierbar sind.



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