Galileo Computing < openbook > Galileo Computing - Professionelle Bücher. Auch für Einsteiger.
Professionelle Bücher. Auch für Einsteiger.

Inhaltsverzeichnis
Geleitwort zu diesem Buch
Inhalt des Buchs
1 Warum eine neue Server-Version?
2 Editionen und Lizenzen
3 Hardware und Dimensionierung
4 Protokolle
5 Was überhaupt ist .NET?
6 Installation
7 Core-Installationsoption
8 Active Directory-Domänendienste
9 Netzwerkdienste im AD-Umfeld
10 Active Directory Lightweight Directory Services (AD LDS)
11 Active Directory-Verbunddienste (Federation Services)
12 Active Directory-Zertifikatdienste
13 Active Directory-Rechteverwaltungsdienste (AD RMS)
14 »Innere Sicherheit«
15 Dateisystem und Dateidienste
16 Drucken
17 Webserver (IIS)
18 SharePoint (Windows SharePoint Services, WSS)
19 Remotedesktopdienste (Terminaldienste)
20 Hochverfügbarkeit
21 Datensicherung
22 Servervirtualisierung mit Hyper-V
23 Windows PowerShell
24 Windows 7 und Windows Server 2008 R2
Stichwort

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Windows Server 2008 R2 von Ulrich B. Boddenberg
Das umfassende Handbuch
Buch: Windows Server 2008 R2

Windows Server 2008 R2
geb., 1.410 S., 59,90 Euro
Galileo Computing
ISBN 978-3-8362-1528-2
Pfeil 19 Remotedesktopdienste (Terminaldienste)
Pfeil 19.1 Die Funktionen aus 10.000 m Höhe
Pfeil 19.2 Installation
Pfeil 19.3 Feature »Desktopdarstellung« installieren
Pfeil 19.4 Benutzerzugriff
Pfeil 19.5 Installation von Anwendungen
Pfeil 19.6 Desktop bereitstellen
Pfeil 19.7 RemoteApp-Programme
Pfeil 19.8 Administration und Verwaltung
Pfeil 19.8.1 Konfiguration des Remotedesktop-Sitzungshosts
Pfeil 19.8.2 Benutzeradministration
Pfeil 19.8.3 Remotedesktopdienste-Manager
Pfeil 19.8.4 Loopback-Verarbeitung
Pfeil 19.8.5 Remotedesktopdienste-Lizenzierungung
Pfeil 19.9 Drucken, Easy Print
Pfeil 19.9.1 Installation von Easy Print
Pfeil 19.9.2 Kurze Überprüfung
Pfeil 19.9.3 Gruppenrichtlinien
Pfeil 19.10 Web Access für Remotedesktop
Pfeil 19.11 RemoteApp- und Desktopverbindungen mit Windows 7
Pfeil 19.12 Remotedesktopdienste-Farmen mit Netzwerklastenausgleich und Remotedesktopdienste-Verbindungsbroker
Pfeil 19.12.1 Installation
Pfeil 19.12.2 Überwachen
Pfeil 19.12.3 RemoteApp-Programme »umpaketieren«
Pfeil 19.13 Remotedesktopdienste-Farmen mit DNS Round Robin bzw. Verbindungsbroker
Pfeil 19.14 Remotedesktopgateway
Pfeil 19.14.1 Anwendung und Architektur
Pfeil 19.14.2 Installation
Pfeil 19.14.3 Konfiguration
Pfeil 19.14.4 Clientkonfiguration und Verbindungsaufbau
Pfeil 19.14.5 Überwachung
Pfeil 19.14.6 NAP und das Remotedesktopgateway
Pfeil 19.15 Host für Remotedesktopvirtualisierung
Pfeil 19.15.1 Funktionsweise
Pfeil 19.15.2 Installation
Pfeil 19.15.3 Virtuelle Maschinen konfigurieren
Pfeil 19.15.4 Benutzer administrieren
Pfeil 19.15.5 Testen und verwenden
Pfeil 19.16 Schlussbemerkung


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19.3 Feature »Desktopdarstellung« installieren topZur vorigen Überschrift

Wenn Sie nicht bereits bei der Installation das Feature Desktopdarstellung installieren (siehe Abbildung 19.8), erhält der Benutzer eine Darstellung ohne die Windows 7-Optik.

Falls Ihr Unternehmen im Desktop-Bereich Windows 7 einsetzt, ist es außerordentlich lästig, dass die über Remotedesktopdienste bereitgestellten Anwendungen »anders« dargestellt werden. Falls Sie es noch nicht gesehen haben (und für den Vorher-nachher-Vergleich) zeigt Abbildung 19.11 das Menü und die Rechnerapplikation im »normalen« Windows Server 2008 R2-Look.

Abbildung 19.11 Ohne das Feature Desktopdarstellung entspricht die Darstellung für die Benutzer der Optik des Windows Server 2008 R2.

Windows Server 2008 R2 verfügt nun über das installierbare Feature Desktopdarstellung (Abbildung 19.12). Dieses liefert einige Windows 7-Funktionalitäten; insbesondere dürfte das Aero-Design von Interesse sein. Aber auch einige andere in Windows Server 2008 R2 standardmäßig nicht installierte Komponenten wie der Media Player sind in diesem Paket vorhanden. Das Feature installiert ohne weitere Konfigurationsschritte, allerdings ist nach Abschluss des Vorgangs ein Neustart erforderlich.

Wenn Sie sich nach der Installation der Desktopdarstellung mit großen Hoffnungen anmelden, wird die Enttäuschung zunächst groß sein, denn es hat sich bislang gar nichts geändert – noch immer sehen Sie das mittlerweile etwas dröge wirkende Serverdesign. Des Rätsels Lösung ist, dass nun noch zwei Konfigurationsschritte durchgeführt werden müssen:

  • Der Dienst Designs ist standardmäßig deaktiviert. Er muss aktiviert, für den automatischen Start konfiguriert und gestartet werden. Dies können Sie im Dienste-Snap-In erledigen (Abbildung 19.13). Anschließend ist ein Neustart fällig.
  • Nun können Sie in der Anpassung der Anzeige das Windows 7-Design auswählen (Abbildung 19.14), das vor der Installation der Desktopdarstellung und dem Start des Designs-Dienstes nicht auswählbar war.

Abbildung 19.12 Die Desktopdarstellung ist ein installierbares Feature.

Abbildung 19.13 Nach der Installation muss der »Designs«-Dienst aktiviert und gestartet werden.

Abbildung 19.14 Das »Windows 7«-Design ist nun auswählbar.

Abbildung 19.15 Und schon sieht es nach Windows 7 aus.

In Abbildung 19.15 können Sie sich vergewissern, dass nun das gewünschte Design zur Verfügung steht. Es ist aber gegenüber einem »echten« Desktop etwas funktionsreduziert, da Effekte wie die durchscheinende Darstellung der Fensterleisten fehlen – das sollte aber nicht wirklich ein Problem sein.

Sie stehen nun aber eventuell noch vor einem kleinen Problem, denn das Design müsste jeder Benutzer in den Einstellungen selbst auswählen. Vermutlich ist so viel Eigeninitiative der Benutzer nicht gewollt, und Ihr Helpdesk-Team würde hektische Flecken bekommen. Die Lösung ist aber ganz einfach, denn das Windows 7-Design lässt sich mittels einer Gruppenrichtlinie erzwingen. Der Umgang mit Gruppenrichtlinien ist ausführlich in Abschnitt 8.4 beschrieben, und in Abbildung 19.16 sehen Sie, welche Einstellung bearbeitet werden muss. Der Pfad zur Designdatei lautet %windir%\Resources\Themes\aero\aero.theme.

Abbildung 19.16 Mit dieser Gruppenrichtlinieneinstellung kann das Windows 7-Design erzwungen werden.



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