Galileo Computing < openbook > Galileo Computing - Professionelle Bücher. Auch für Einsteiger.
Professionelle Bücher. Auch für Einsteiger.

Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Leitfaden
1 Die Wurzeln von Ubuntu
2 Was ist Ubuntu?
3 Die Versionen im Detail
4 Die Möglichkeiten der beiliegenden DVDs
5 Daten aus Windows sichern
6 Die Installation
7 Erste Schritte
8 Kubuntu und Xubuntu
9 Ubuntu mobil
10 Programme und Pakete installieren
11 Internet und E-Mail
12 Office
13 Grafik und Bildbearbeitung
14 Multimedia
15 Das Terminal
16 Programmierung und Design
17 Einrichtung der grundlegenden Hardware
18 Software- und Paketverwaltung
19 Architektur
20 Backup und Sicherheit
21 Desktop-Virtualisierung
22 Server-Installation
23 Sicherheit und Monitoring
24 Netzwerke
25 Server im Heim- und Firmennetzwerk
26 Der Server im Internet
27 Server-Virtualisierung mit KVM
28 Server-Virtualisierung mit Xen
29 Hilfe
30 Befehlsreferenz
Mark Shuttleworth
Glossar
Stichwort

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Ubuntu GNU/Linux von Marcus Fischer
Das umfassende Handbuch, aktuell zu Ubuntu 10.04 LTS "Lucid Lynx"
Buch: Ubuntu GNU/Linux

Ubuntu GNU/Linux
5., aktualisierte und erweiterte Auflage, gebunden, mit 2 DVDs
1.104 S., 39,90 Euro
Galileo Computing
ISBN 978-3-8362-1654-8
Pfeil 6 Die Installation
Pfeil 6.1 Voraussetzungen
Pfeil 6.1.1 Boot-Vorbereitungen im BIOS
Pfeil 6.1.2 Wenn Sie Windows neben Ubuntu behalten möchten
Pfeil 6.2 Installationsarten
Pfeil 6.2.1 Als Anwendung unter Windows – Wubi
Pfeil 6.2.2 Installation von einem Live-Medium (CD/DVD/USB)
Pfeil 6.2.3 Installation mit einem USB-Stick
Pfeil 6.3 Andere Installationsarten
Pfeil 6.3.1 Aktualisierung des gesamten Systems
Pfeil 6.3.2 Textbasierte Installation


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6.2 Installationsarten Zur nächsten ÜberschriftZur vorigen Überschrift

Mit der Ubuntu-DVD haben Sie eine von anderen Betriebssystemen ungewohnte Flexibilität. Sie haben prinzipiell gleich drei Möglichkeiten der Installation:

  • Live
    Die wahrscheinlich bequemste Methode der Installation ist die grafische Variante aus demLive-System heraus. Dabei starten Sie ein Live-System, das Ihnen gestattet, Ubuntu erst einmal auszuprobieren und dann bei Bedarf aus dem Live-System heraus eine grafische Installation durchzuführen. Dazu müssen Sie nur Ihren Rechner neu starten und die beiliegende DVD einlegen. Es erscheint der Bildschirm aus Abbildung 6.4. Drücken Sie eine beliebige Taste auf der Tastatur, wählen Sie Ihre bevorzugte Sprache, und drücken Sie Taste Enter. Die weiteren Schritte werden in Abschnitt 6.2.2, »Installation von einem Live-Medium (CD/DVD/USB)«, erläutert.

    Wenn Sie eine Ubuntu-CD herunterladen (siehe Abschnitt 2.1.4, »Quellen für Ubuntu«, Stichwort »Download«), dann verwenden Sie bitte für diese Installationsmethode die »Desktop«-Version. Die grafische Installation hat zwei bedeutende Einschränkungen:

    • Das Live-System muss zunächst einmal starten, und dazu werden mindestens 256 MB RAM benötigt. Es gibt immer noch Rechner, die nicht darüber verfügen, aber auch mit 256 MB RAM verlaufen die Vorbereitungen zur Installation quälend langsam. Es empfehlen sich mindestens 512 MB.
    • Zwar bietet der grafische Installer auch eine manuelle Partitionierung an, diese ist aber erstens langsam und zweitens unvollständig – weder ist die Einrichtung von LVM (Logical Volume Manager) noch die eines RAID-Systems möglich.

    Die meisten Computer verfügen über mehr als 256 MB Arbeitsspeicher, und ihre Besitzer benötigen weder ein RAID noch einen LVM. Daher können die meisten von uns bedenkenlos mit der beigefügten DVD die Installation starten. Für Einsteiger ist diese Methode eindeutig zu bevorzugen. Selbstverständlich können Sie mit dieser Methode Ubuntu auch parallel zu einem bereits installierten Windows installieren.

  • Klassisch
    Die klassische textbasierte Installation (siehe Abschnitt 6.3.2, »Textbasierte Installation«) ist vielleicht nicht die bequemste Art der Installation, gibt Ihnen aber wesentlich mehr Möglichkeiten an die Hand. Hierbei installieren Sie Ubuntu mit einem klassischen textbasierten Installationsprogramm. Dies bietet sich an, wenn die grafische Installation aufgrund von Einschränkungen nicht funktioniert.

    Nur mit dieser Methode ist beispielsweise die Einrichtung eines RAID möglich. Selbstverständlich können Sie mit dieser Methode Ubuntu auch parallel zu einem bereits installierten Windows installieren.

    Wenn Sie eine Ubuntu-CD herunterladen (siehe Abschnitt 2.1.4, »Quellen für Ubuntu«, Stichwort »Download«), dann verwenden Sie bitte für diese Installationsmethode die »Alternate«-Version.

  • Wubi
    Die letzte Methode ist die Installation in ein laufendes Windows-System mit Wubi (siehe den folgenden Abschnitt). Diese Methode ist zu bevorzugen, wenn Sie hauptsächlich Windows benutzen möchten, dennoch aber nicht auf ein installiertes Linux (beispielsweise zum Ausprobieren) verzichten mögen. Ein bereits installiertes Windows ist bei dieser Installationsmethode unverzichtbar, da es in gewisser Weise den Wirt für Ubuntu darstellt. Da Wubi die einfachste und unkomplizierteste Art der Installation darstellt, werde ich mit dessen Beschreibung beginnen.

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6.2.1 Als Anwendung unter Windows – Wubi Zur nächsten ÜberschriftZur vorigen Überschrift

Auf der offiziellen Installations-CD ist das Programm Wubi (Windows ubuntu installation) enthalten. Mithilfe von Wubi ist es möglich, Ubuntu wie eine Anwendung unter Windows zu installieren. Bei dieser Installationsmethode wird keine separate Festplatte oder eine eigene Partition benötigt. Der Start des Ubuntu-Systems erfolgt über einen Eintrag im Windows-Boot-Manager. Dies ist eine Besonderheit, da bei einer regulären Parallel-Installation von Windows und Linux alle Betriebssystemeinträge über GRUB verwaltet werden.

Es stellt sich berechtigterweise die Frage, warum man denn nicht ausschließlich diese Art der Installation durchführt? Schließlich hat man damit eine bequeme Möglichkeit gefunden, Ubuntu zu installieren, ohne dass man auf Windows verzichten müsste oder eine bestehende Windows-Installation durch eine Parallel-Installation gefährdet. Hierzu ist anzumerken, dass ein derart installiertes Ubuntu ständig auf die Dateien der Windows-Partition und nicht auf eine eigene Linux-Partition zugreifen muss und dadurch folglich ein wenig langsamer bei Schreib- und Lesezugriffen sein wird. Zum Ausprobieren von Ubuntu ist Wubi allerdings eine exzellente Alternative.

Nicht mit der beiliegenden DVD möglich

Mit der beiliegenden DVD Nr. 1 ist leider keine Wubi-Installation möglich. Wenn Sie diese Art der Installation durchführen möchten, laden Sie sich ein ISO-Image der Installations-CD herunter (siehe Abschnitt 2.1.4, »Download«).

Anforderungen

In der folgenden Aufzählung sind die absoluten Mindestanforderungen genannt. Generell sollten Sie gerade bei neueren Windows-Versionen mindestens einen 2-GHz-Prozessor sowie 1 GB Arbeitsspeicher in Ihrem PC haben.

  • Windows 7, Vista, XP oder 98
  • Der Windows-Bootloader muss verwendet werden.
  • mindestens 4 GB freier Festplattenplatz, 512 MB Arbeitsspeicher (RAM) und eine 1-GHz-CPU

Es handelt sich bei Wubi um eine reale Installation. Der einzige Unterschied besteht darin, dass Ubuntu in eine Datei und nicht in eine Partition installiert wird. Dadurch ist Ubuntu prinzipiell genauso schnell wie bei einer separaten Installation. Die einzige Einschränkung besteht im Festplattenzugriff. Dieser kann installationsbedingt ein wenig langsamer sein. Bei zunehmender Fragmentierung der Festplatte wird dieser Effekt noch verstärkt. In Abschnitt 6.1.2, »Wenn Sie Windows neben Ubuntu behalten möchten«, erfahren Sie, wie Sie bei Windows die Festplatte defragmentieren.

Installation

Die Installation von Ubuntu mithilfe von Wubi ist selbsterklärend und durch einige wenige Klicks erledigt. Starten Sie Windows, und legen Sie nach erfolgter Anmeldung einfach die InstallationsCD in Ihr Laufwerk. Wenn der Startbildschirm erscheint, wählen Sie dort Wubi.

Wenn Sie Windows Vista mit dem Service Pack 1 verwenden, kann es vorkommen, dass die Installation von Ubuntu ohne Fehlermeldung abbricht. Sollte dies passieren, liegt es daran, dass Wubi während der Installation den Pfad zur Installations-CD/DVD »vergisst«. Zur Problemvermeidung öffnen Sie bitte die DVD über den Explorer und suchen nach der Datei wubi.exe. Kopieren Sie diese auf Ihre Festplatte, und starten Sie durch einen Doppelklick die Installation erneut.

Bei der Installation brauchen Sie nur wenige Angaben zu machen:

  • Wählen Sie das Ziellaufwerk, auf dem der Ordner installiert werden soll.
  • Im Anschluss wählen Sie die gewünschte Größe des »virtuellen« Laufwerks.
  • Treffen Sie eine Auswahl der gewünschten Desktop-Umgebung.
  • Wählen Sie die gewünschte Sprache, den Benutzernamen des Hauptbenutzers und das gewünschte Passwort.

Klicken Sie anschließend auf den Button Installieren, um die Installation zu starten. Nach erfolgreicher Installation muss das Betriebssystem neu gestartet werden. Beim Neustart erscheint dann ein Windows-Boot-Dialog, in dem Sie auswählen, welches Betriebssystem Sie starten wollen (Ubuntu oder Windows).

Deinstallation

Die Deinstallation von Ubuntu funktioniert genauso einfach. Da Windows Ubuntu wie eine Anwendung ansieht, geschieht das Entfernen auf die gleiche Art wie bei allen anderen Programmen auch. Wählen Sie einfach in der Windows-Systemsteuerung unter Software das Programm Wubi zur Deinstallation aus.


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6.2.2 Installation von einem Live-Medium (CD/DVD/USB) Zur nächsten ÜberschriftZur vorigen Überschrift

Nach dem Start des Live-Mediums (egal ob CD, DVD oder USB-Stick) finden Sie auf dem Desktop den Button Install. Durch einen Doppelklick starten Sie den Installationsdialog. Sie können während der Installation im Internet surfen, den Messenger Empathy starten oder E-Mails abrufen. Alle Einstellungen, die Sie hierbei tätigen, gehen aber nach dem Abschluss der Installation verloren, weil diese im Arbeitsspeicher gespeichert werden und nicht auf der Festplatte.

Es gibt einige kleine Einschränkungen im Betrieb, die aber keine Hinderungsgründe darstellen:

  • Es sind nicht alle Sprachpakete integriert. Trotz einer korrekten Auswahl der Sprache erscheinen einige Programme wie Firefox und OpenOffice.org trotzdem auf Englisch.
  • Es sind keine proprietären Treiber installiert, zum Beispiel für Grafik- oder WLAN-Karten. Daraus kann resultieren, dass Sie über Funk keine Verbindung zum Router herstellen können oder dass Sie im Live-Betrieb nicht in den Genuss des 3D-Desktops kommen. Dadurch, dass der richtige (im Zweifelsfall ist dies der proprietäre) Grafiktreiber fehlt, haben Sie unter Umständen ein etwas verschwommenes Bild im Live-Betrieb.

Die genannten Einschränkungen gelten nicht mehr, sobald Sie Ubuntu auf der Festplatte installiert haben. Wenn Sie Ubuntu von der beiliegenden DVD installieren, haben Sie prinzipiell die Wahl zwischen den Methoden Live und Klassisch (siehe Abschnitt 6.2, »Installationsarten«).

Sie können bei diesen beiden Methoden Ubuntu nicht aus Windows heraus installieren. Die Installation gelingt nur, wenn Sie den Rechner komplett herunterfahren und von der CD bzw. DVD erneut starten. Wenn Ihr Rechner nicht von CD oder DVD booten möchte, ändern Sie die BIOS-Einstellungen so, wie in Abschnitt 6.1.1, »Boot-Vorbereitungen im BIOS«, erläutert wurde.

Start der Installation

Legen Sie die beiliegende DVD in das Laufwerk, und starten Sie den Rechner neu. Wenn Ihr Computer nicht von der DVD startet, sondern stattdessen das bereits installierte System zu starten versucht, dann brechen Sie den Boot-Vorgang bitte ab, und starten Sie den PC neu.

Abbildung 6.4 Die Ubuntu-CD/DVD wurde erkannt. Warten Sie zum automatischen Start der Installation oder drücken Sie eine beliebige Taste auf der Tastatur, um weitere Einstellungen vorzunehmen.

Ändern Sie in diesem Fall beim Startvorgang die Boot-Reihenfolge in Ihrem BIOS. Zum Ändern der Boot-Reihenfolge sehen Sie bitte in Abschnitt 6.1.1, »Boot-Vorbereitungen im BIOS«, nach.


Installation mit Intel-Grafik

Zurzeit gibt es leider ein Problem, das im Zusammenhang mit bestimmten Grafikkarten von Intel auftritt. Es kam bei Chip-Sätzen der Reihe 8xx zu gravierenden Stabilitätsproblemen, sodass die Ubuntu-Entwickler das Kernelmode-Setting im Kernel deaktiviert haben. Allerdings führt das bei einigen Intelgrafikkarten dazu, dass man im UMS-Modus nur einen schwarzen Bildschirm sieht. Die Lösung ist, den KMS-Modus einzustellen. Dies stellt man vor Beginn der Installation ein. Sobald Sie den Bildschirm aus Abbildung 6.4 sehen, drücken Sie die Taste Umschalt-Taste. Daraufhin erscheint das Bootmenü der Installations-CD, von dem Sie aus durch Drücken der Taste F7-Taste auf eine Kommandozeile gelangen. Diese erlaubt das Setzen verschiedener Kerneloptionen. Tippen Sie einfach

i915.modeset=1

und drücken Sie anschließend die Taste Eingabe-Taste. Sie haben nun im Live-Modus ein Bild und können testen, ob Sie die Einstellungen nach der Installation übernehmen wollen (siehe Abschnitt 17.3.2).


Wenn Ihr Boot-Medium (CD/DVD/USB-Stick) erkannt wurde, erscheint der Bildschirm aus Abbildung 6.4. Warten Sie zum automatischen Start der Installation oder drücken Sie eine beliebige Taste auf der Tastatur, um weitere Einstellungen vorzunehmen. Wenn die automatische Installation startet, startet diese in englischer Sprache. Sie können dies aber im ersten Installationsdialog ändern und Deutsch auswählen.

Abbildung 6.5 Der Ubuntu-Startbildschirm – wählen Sie mit den Pfeiltasten die richtige Sprache.

Sprache

Selbstverständlich können Sie die Sprache auch nach erfolgter Installation jederzeit in Deutsch ändern. Wie Sie dies bewerkstelligen, erläutere ich Ihnen in Abschnitt 7.2.13, »Lokalisierung und Zeit«. Wenn der Startbildschirm von Ubuntu erscheint (siehe Abbildung 6.5), können Sie über die Taste Taste F2 eine Abfrage der bevorzugten Sprache aufrufen und diese mithilfe der Pfeiltasten auf Deutsch ändern. Standardmäßig ist sie English. Wenn Sie Probleme beim Starten der Installation haben, sehen Sie bitte in Abschnitt 6.3.2, »Textbasierte Installation«, nach. Dort finden Sie detaillierte Optionen zur Behebung einiger Probleme.

Desktop

Wenn die DVD fertig gestartet ist, erwartet Sie der Ubuntu-Desktop. Wenn Sie sich nun erst einmal ein wenig umsehen möchten, beachten Sie bitte die Hinweise in Abschnitt 4.2, »Live-Betrieb«. Sie finden auf dem Desktop den Button Install. Durch einen Doppelklick hierauf starten Sie den Installationsdialog. Die eigentliche Installation startet nun mit der Auswahl der Sprache, des Landes und des Tastatur-Layouts. Klicken Sie jeweils auf die Schaltfläche Vor, um zum nächsten Fenster zu gelangen. Wenn Sie in einer vorherigen Auswahl Änderungen vornehmen möchten, klicken Sie einfach so lange auf die Schaltfläche Zurück, bis Sie zum gewünschten Fenster kommen.

Abbildung 6.6 Bitte wählen Sie eine Sprache.

Standort

Im zweiten Schritt wählen Sie Ihren Standort und die zugehörige Zeitzone. Dies erledigen Sie einfach durch einen Klick auf die in Zeitzonen eingeteilte Weltkarte. Wenn Sie allerdings im vorigen Schritt Deutsch als Ihre Standard-Sprache eingestellt haben (und sich nicht im Ausland befinden), können Sie diesen Schritt einfach überspringen und Vor klicken. Es ist automatisch Deutschland eingetragen.

Abbildung 6.7 Wählen Sie als Nächstes Ihren Standort und Ihre Zeitzone.

Abbildung 6.8 In diesem Fenster wählen Sie das Tastatur-Layout – für deutsche LaTeX-Fans ist »Dead grave acute« die richtige Auswahl.

Akzente setzen

Wenn Sie die Akzente durch einfachen Tastendruck erhalten möchten (in der Regel bevorzugen Programmierer und LaTeX-Fans diese Variante), sollten Sie bei der Auswahl des Tastaturlayouts die Auswahl Germany – Dead grave acute bestätigen (siehe Abbildung 6.8). Normalerweise brauchen Sie aber gar keine Auswahl zu treffen und können einfach auf Weiter klicken.

Bei der Auswahl des Tastatur-Layouts hat sich ein kleiner Fehler eingeschlichen. Wenn Sie ein anderes Layout auswählen und anschließend wieder die voreingestellte Auswahl bestätigen, haben Sie nach der Installation ein engliches Layout – egal welches Layout Sie vorher ausgewählt haben. Um diesen Makel zu beheben, wählen Sie im fertig gestarteten Ubuntu unter System · Einstellungen · Tastatur das richtige Layout. Beachten Sie, dass Sie den Punkt Systemweit übernehmen ebenfalls auswählen.

Partitionierung

Im nächsten Schritt erfolgt die Partitionierung (siehe Abbildung 6.9). An dieser Stelle möchte ich mich kurzfassen, damit Sie schnell zum Ziel gelangen. Ich gehe im Folgenden davon aus, dass Sie Ubuntu über eine der ersten drei Optionen der Abbildung 6.9 installieren möchten. Die genauen Einzelheiten und Hintergründe, die Sie bei der manuellen Partitionierung beachten müssen, erläutere ich im Abschnitt »Partitionierung«.

Sie haben maximal folgende vier Möglichkeiten:

  • Nebeneinander installieren und bei jedem Start zwischen diesen wählen
    Wenn Sie keinen Platz für Ubuntu auf Ihrer Festplatte haben und Sie das bestehende Betriebssystem parallel behalten möchten, dann ist dies Ihre erste Wahl. Bitte beachten Sie vor der automatischen Schrumpfkur die Hinweise in Abschnitt 6.1.2. Mit einem Schieberegler können Sie die Größe der Partitionen ändern, achten Sie aber darauf, dass das existierende Betriebssystem genügend Platz behält.
  • Löschen und das gesamte Medium verwenden
    Wenn Sie das bestehende Betriebssystem komplett löschen möchten und Ubuntu den ganzen Platz auf Ihrer Festplatte spendieren wollen, dann wählen Sie diese Option. Sie können hier natürlich auch eine zweite Festplatte als Installationsziel angeben.

    Wenn Sie Ubuntu auf eine zweite Festplatte installieren, wird auf die erste Festplatte ein Bootloader installiert. Dieser gibt Ihnen beim Starten des Rechners die Möglichkeit, aus den installierten Betriebssystemen dasjenige auszusuchen, das Sie benutzen möchten.
  • Den größten zusammenhängenden freien Speicherbereich verwenden
    Wenn sich Ihr bereits installiertes Betriebssystem nicht auf der gesamten Festplatte breitgemacht hat, haben Sie eventuell ein wenig Platz übrig. Wählen Sie in dem Fall diese Option (die nur eingeblendet wird, wenn Sie auch freien Speicherplatz haben).
  • Partitionen manuell festlegen (fortgeschritten)
    Mit der letzten Option haben Sie die völlige Kontrolle über die Aufteilung (Partitionierung) Ihrer Festplatte. Gehen Sie hierbei mit Vorsicht zu Werke, und achten Sie darauf, dass noch genügend Platz für das alte System übrig bleibt. Da ich diese Vorgehensweise aber nur fortgeschrittenen Benutzern empfehle, verweise ich Sie an dieser Stelle auf Abschnitt 6.3.2, »Textbasierte Installation«. Dort werde ich die manuelle Partitionierung detailliert beschreiben.

Abbildung 6.9 Mit dem Schieberegler ganz unten können Sie bereits existierende Partitionen verkleinern.

Was nicht geht

Die Installations-Routine ist gut, aber nicht perfekt. Große Schwierigkeiten bereitet Ubuntuz. B. eine vorhandene RAID-Konfiguration. Wenn Sie auf Ihrem Rechner die Festplatten zu einem RAID-Verbund verknüpft haben und darin Windows installiert ist, können Sie Ubuntu nicht in diesem RAID-Verbund installieren! Sie können nun entweder eine weitere Festplatte für Ubuntu installieren oder den RAID-Verbund auflösen. Im Anschluss installieren Sie zuerst Windows und dann Ubuntu neu. Dies bedeutet nicht, dass Sie unter Ubuntu kein RAID nutzen können. Wie dies funktioniert, erfahren Sie in Abschnitt 22.3, »RAID«.

Windows und Linux parallel

Ein weiteres Problem liegt in der »Verschlossenheit« von Windows. Windows ist quasi ein Alleinherrscher und duldet nur unter bestimmten Voraussetzungen andere Betriebssysteme neben sich. Eine dieser Einschränkungen ist, dass Sie ohne große Anstrengungen mit dem Windows-Bootloader keine Linux-Installationen starten können. Daher ist es wesentlich einfacher, wenn Sie bei einer Neu-Installation zuerst Windows und dann Ubuntu installieren. In diesem Fall wird der Linux-Bootloader installiert. Dieser kann problemlos auch Windows starten. Sie erfahren mehr über den Linux-Bootloader in Abschnitt 19.3, »GRUB«.

Abbildung 6.10 Sie können die bereits vorhandenen Partitionen einzeln bearbeiten.

Abbildung 6.11 Sie können für jede Partition den Einhängepunkt manuell festlegen und bestimmen, welches Dateisystem verwendet und ob formatiert werden soll.

Installation auf externen USB-Medien

Ubuntu kann auch auf externe Datenträger wie USB-Festplatten oder Memorysticks installiert werden. Von Letzterem sollten Sie aus zweierlei Gründen Abstand nehmen: Zum einen sind Memorysticks mit wenigen GB Speicherkapazität derzeit noch wesentlich teurer als externe Festplatten mit mehreren Dutzend GB, und zum anderen lassen sich derartige Flash-Medien nur begrenzt oft (wieder-)beschreiben.


GRUB: Der Grand Unified Bootloader (engl. »Großer vereinheitlichter Bootloader«), kurz GRUB, ist ein freies Urladeprogramm, das oft zum Starten von UNIX-artigen Betriebssystemen eingesetzt wird.


Bei Ersetzen einer vorhandenen Ubuntu/Linux-Installation

Wenn Sie bereits zuvor eine Linux- oder Ubuntu-Installation auf Ihrer Festplatte hatten, möchten Sie vielleicht in die bereits vorhandenen Partitionen ein neues Ubuntu-Linux installieren. Dies gelingt leicht, wenn Sie folgendes beachten:

  • Führen Sie vor einer Neuinstallation unbedingt ein Backup Ihrer Daten durch. Wichtige Hinweise dazu erhalten Sie in Abschnitt 20.2, »Grundlagen der Sicherung«.
  • Während der Installation wählen Sie Manuelle Partitionierung. Wählen Sie dann die vorhandene Linux-Partition aus und geben Sie an, dass diese Partition als neue Systempartition dienen soll. Die Systempartition erkennen Sie am Einhängepunkt »/« (engl. mount point). Vergessen Sie die Markierung für das Formatieren nicht. Dadurch verlieren Sie allerdings alle Daten, die sich in dieser Systempartition befinden. Wenn Sie die Systempartition nicht neu formatieren, erhalten Sie mit großer Wahrscheinlichkeit kein funktionierendes System.
  • Wenn Sie bei Ihrer alten Installation eine separate /home-Partition eingerichtet hatten, sind Sie in der glücklichen Lage, dass Sie diese weiterverwenden können. Dies bedeutet, dass Sie keinen Datenverlust riskieren, wenn Ihre Daten ordnungsgemäß in Ihrem persönlichen Ordner abgespeichert sind. Geben Sie in einem solchen Fall an, dass Sie die Partition mit dem Einhängepunkt /home weiter benutzen möchten, aber dass Sie die Partition nicht formatieren möchten. Achten Sie hier darauf, dass Sie das richtige Dateisystem auswählen.

Persönliche Angaben

Im Anschluss an die Partitionierung geben Sie Ihren Namen, den gewünschten Log-inNamen, das Passwort und den Rechnernamen ein (siehe Abbildung 6.12). Sie können hier auch den Sicherheitslevel für Ihren Rechner einstellen – vom automatischen Anmelden bis hin zur Verschlüsselung Ihrer persönlichen Daten.

Migration

Eine der interessantesten Neuerungen bei Ubuntu ist der Migrationsassistent. Dieser kann im nächsten Schritt Ihre persönlichen Einstellungen aus einer vorherigen oder parallelen Installation übernehmen. Bei meinen Tests funktionierte der Import dieser Daten aus Windows, SUSE Linux und alten Ubuntu-Versionen reibungslos.

Abbildung 6.12 Geben Sie Ihren Namen und Ihr Passwort ein.

Zusammenfassung

Das Installationsprogramm analysiert im Anschluss die Hardware, bevor die Daten der bevorstehenden Installation noch einmal zusammengefasst auf dem Bildschirm dargestellt werden. Durch ein letztes Klicken auf die Schaltfläche Installieren starten Sie die Installation.

Abbildung 6.13 Die Zusammenfassung aller relevanten Daten

Herzlichen Glückwunsch, Sie können sich jetzt einfach zurücklehnen und einen Kaffee oder Tee genießen. Das Installationsprogramm übernimmt ab jetzt den Rest und meldet sich erst wieder, wenn die Installation abgeschlossen ist.

Entfernen unnötiger Pakete

Wer den Installationsprozess aufmerksam beobachtet, wird sich wahrscheinlich wundern, warum im letzten Schritt Pakete automatisiert entfernt werden. Dies beruht zum größten Teil auf der Internationalität von Ubuntu. Die CD/DVD, die Sie zur Installation verwenden, eignet sich zur Verwendung in vielen verschiedenen Sprachen, und die Auswahl, welche Sprache Sie bevorzugen, findet erst am Anfang der Installation statt.

Während der Installation werden sämtliche Daten des Installationsmediums auf die Festplatte übertragen, also auch Sprachpakete für andere Sprachen. Aufgrund Ihrer Sprachauswahl werden nun am Ende des Installationsprozesses alle unnötigen Sprachpakete wieder gelöscht. Aber auch andere Pakete, die zwar für die Installation, nicht aber für den Betrieb von Ubuntu wichtig sind, werden wieder entfernt. Ein Beispiel hierfür ist das Paket ubiquity – ein Programm, das die Live-Installation erst ermöglicht.


Den Live-Installer aktualisieren

Bei einer Live-Installation wird das Werkzeug ubiquity genutzt. Bei der Benutzung kann es allerdings in seltenen Fällen zu Problemen kommen. Wenn die Installation bei Ihnen misslingt oder Sie einfach nur »auf Nummer sicher gehen« möchten, aktualisieren Sie ubiquity vor einer Installation. Dies können Sie bequem erledigen, indem Sie die Paketlisten aktualisieren und ubiquity erneut installiert. Die Befehle im Terminal sehen dann folgendermaßen aus:

sudo apt-get update && sudo apt-get install ubiquity --reinstall

Hierbei wird selbstverständlich vorausgesetzt, dass Sie im Live-Betrieb einen funktionierenden Internetzugang nutzen können.



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6.2.3 Installation mit einem USB-Stick topZur vorigen Überschrift

Bei der überwiegenden Anzahl der Netbooks gibt es nur die Möglichkeit, mittels USB eine Installation des Betriebssystems vorzunehmen. Prinzipiell haben Sie hierbei die Auswahl zwischen einem USB-Stick und einem externen CD/DVD-Laufwerk. Laden Sie sich zu Beginn das UNEImage herunter: http://www.ubuntu.com/getubuntu/download-netbook. Selbstverständlich können Sie aber auch jede andere Version von Ubuntu auf diese Art installieren.

Vorsicht vor Datenverlust

Zu Beginn eine deutliche Warnung: Das hier beschriebene Vorgehen löscht alle Dateien, die sich derzeit auf Ihrem USB-Stick befinden. Wenn Sie wichtige Dateien auf diesem vorhalten, kopieren Sie sie vorher auf ein anderes Speichermedium. Es gibt zwei Möglichkeiten, um ein Ubuntu-Image auf einen USB-Stick zu bekommen. Bei der ersten nutzen Sie ein grafisches Tool, bei der zweiten ein paar Kommandozeilenbefehle.


Den USB-Stick neu formatieren

Manchmal reicht es nicht, die vorhandenen Daten auf dem Stick zu löschen – Sie müssen ihn neu formatieren. Dies kann auch nötig sein, falls Sie im »regulären« Betrieb mit einem USB-Stick Probleme haben. Am einfachsten gelingt dieser Vorgang mit integrierten Bordmitteln. So brauchen Sie lediglich einen Rechtsklick auf das Desktop-Symbol des eingehängten USB-Sticks zu tätigen und im Auswahlmenü den Punkt Formatieren ... auszuwählen.

Wesentlich mehr Möglichkeiten bietet Ihnen die Laufwerksverwaltung. Sie finden dieses Programm unter System · Systemverwaltung · Laufwerksverwaltung. Auf der Kommandozeile erledigen Sie die Formatierung nach der Installation des Pakets dosftools so:

mkdosfs -F 16 /dev/sda1

Eventuell kann es erforderlich sein, den Boot-Block auf dem USB-Laufwerk zu löschen:

dd if=/dev/zero of=/dev/sda1 bs=512 count=1

Hier wurde sda1 als Adresse des USB-Sticks verwendet. Die genaue Adresse finden Sie sonst einfach durch dmesg | grep usb heraus.


Abbildung 6.14 Das Formatieren eines USB-Sticks gelingt mit Bordmitteln spielend einfach.

Für eine größtmögliche Kompatibilität empfehle ich Ihnen für des Formatieren Ihres USB-Sticks die Verwendung des Typs FAT. Sie können in der Eingabemaske auch einen individuellen Namen vergeben oder direkt die Laufwerksverwaltung aufrufen.

Grafisches Werkzeug für .iso-Dateien und CDs benutzen

Das Programm usb-creator ist standardmäßig in Ubuntu 10.04 enthalten und lässt sich über System · Systemverwaltung · Startmedienersteller aufrufen. Mit diesem Programm können Sie auch die sogenannten ISO-Abbilder für die Einrichtung des USB-Sticks verwenden (siehe Abbildung 6.15). Auf der beiliegenden DVD Nr. 2 finden Sie im Ordner Abbilder einige ISO-Abbilder.

Temporäre Daten speichern

So können Sie bei der Erstellung des USB-Sticks als Boot-Medium einen vorher definierten Bereich als Speicherplatz für temporäre Dateien festlegen. Somit können Sie bei der Verwendung dieses USB-Sticks als Live-Medium denselben USB-Stick auch als Speichermedium für beispielsweise heruntergeladene Dateien verwenden. »Normale« CD-Images werden umgewandelt, damit sie auf einem USB-Stick als Boot-Medium dienen können.

Abbildung 6.15 Der Startmedienersteller hilft Ihnen, einen USB-Stick zur Installation zu verwenden.


Mit der Live-CD ein USB-Startmedium erstellen

Für das Erstellen eines USB-Installations-Sticks ist ein installiertes Ubuntu-System nicht unbedingt erforderlich. Wenn Sie keinen Ubuntu-Rechner zur Verfügung haben, können Sie auch die Ubuntu-Live-CD/DVD für diesen Zweck verwenden. Seit Ubuntu 8.10 ist es mit dieser CD/DVD möglich, aus dem Live-System heraus ein solches Medium zu erstellen.

Booten Sie zu diesem Zweck in Ihr Live-Medium (beispielsweise die beiliegende DVD). Wenn der Desktop erscheint, stecken Sie Ihren USB-Stick an den Computer und wählen den USB-Startmedien-Ersteller unter System · Systemverwaltung · USB-Startmedien-Ersteller. Im oberen Teil des jetzt erscheinenden Programms wählen Sie Ihre Live-CD/DVD aus, während Sie im unteren Teil den zu beschreibenden USB-Stick definieren. Nach einem Klick auf den Button Startmedium erstellen wird Ihr USB-Stick für seine neue Aufgabe vorbereitet.

Seit Ubuntu 9.04 können Sie nach der Auswahl des USB-Sticks zusätzlich definieren, ob Sie einen freien Speicherbereich auf dem Stick reservieren möchten und, wenn ja, wie groß dieser sein soll. Dieser Bereich kann im späteren Live-Betrieb des USB-Sticks (auch während der Installation) als Speicherplatz für heruntergeladene Treiber, Dokumente oder Einstellungen genutzt werden. Sie können das Programm auch über das Terminal starten:

sudo usb-creator

Achtung: Bei dieser Erstellung eines USB-Startmediums werden alle auf dem USB-Stick befindlichen Daten gelöscht!


Über die Kommandozeile mit dd

Neben der Installation mithilfe des oben genannten Programms haben Sie auch die Möglichkeit, eine Shell zu benutzen. Der Vorteil dieser Methode besteht darin, dass Sie kein separates Programm installieren müssen. Die Vorgehensweise ist folgendermaßen:

1. Laden Sie das Image von der Seite cdimage.ubuntu.com herunter.
2. Öffnen Sie ein Terminal über Anwendungen · Zubehör · Terminal, und stecken Sie Ihren USB-Stick an.
3. Betrachten Sie mithilfe des Befehls dmesg die Ausgabe im Terminal, und suchen Sie nach dem Gerätenamen für Ihren USB-Stick. Dieser sollte innerhalb der letzten Zeilen der Ausgabe zu finden sein:
...
[ 1734.827307] sd 5:0:0:0: [sdb] Write Protect is off
[ 1734.827314] sd 5:0:0:0: [sdb] Mode Sense: 43 00 00 00
[ 1734.827318] sd 5:0:0:0: [sdb] Assuming drive cache: write
[ 1734.827325]  sdb: sdb1
[ 1734.828352] sd 5:0:0:0: [sdb] Attached SCSI removable disk
[ 1734.828475] sd 5:0:0:0: Attached scsi generic sg2 type 0
4. Im obigen Beispiel können Sie in der drittletzten Zeile sehen, dass der USB-Stick den Gerätenamen sdb1 vom Kernel zugewiesen bekommen hat.
5. Angenommen, Sie haben das USB-Image der Ubuntu Netbook Edition in Ihrem Home-Verzeichnis gespeichert, dann geben Sie in einem Terminal Folgendes ein:
sudo dd if=/home/marcus/<name>.img of=/dev/sdb bs=1024
6. Das Beschreiben des USB-Sticks dauert mehrere Minuten. Warten Sie, bis der Vorgang im Terminal beendet ist,
783584+0 Datensätze ein
783584+0 Datensätze aus
802390016 Bytes (802 MB) kopiert, 105,203 s, 7,6 MB/s
7. und hängen Sie den Stick wieder aus. Dies können Sie entweder wieder über das Terminal erledigen (sudo umount /dev/sdb1), oder Sie klicken mit der rechten Maustaste auf das USB-Symbol auf Ihrem Desktop und wählen Datenträger aushängen.

Erstellung unter Windows

Unter Windows bietet es sich an, ein grafisches Werkzeug zu benutzen, das Sie sich aus dem Launchpad herunterladen können: https://launchpad.net/win32-image-writer/+download. Zusätzlich muss das USB-Image heruntergeladen und nun mit dem Win32-Image-Writer auf den angesteckten USB-Stick geschrieben werden.

Erstellung unter Mac OS

Unter Mac OS läuft der Vorgang kommandozeilenbasiert. Dazu müssen Sie ein Terminal öffnen und zunächst den Gerätenamen (beispielsweise /dev/disk2) herausfinden. Dazu geben Sie erst diskutil list ein, stecken den USB-Speicher an und führen erneut diskutil list aus. Sie sehen nun, welches Gerät hinzugekommen ist. Danach schreiben Sie das heruntergeladene USB-Image auf den Stick.

diskutil unmountDisk /dev/diskX
sudo dd if=/Pfad/zum/heruntergeladenen.img of=/dev/diskX bs=1m
diskutil eject /dev/diskX

Nun kann der Stick für die Installation zum Beispiel von Ubuntu Netbook Edition verwendet werden.



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