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Professionelle Bücher. Auch für Einsteiger.

Inhaltsverzeichnis
Geleitwort des Fachgutachters
Einleitung
1 Einführung
2 Installation
3 Erste Schritte
4 Einführung in Ruby
5 Eine einfache Bookmarkverwaltung
6 Test-Driven Development
7 Rails-Projekte erstellen
8 Templatesystem mit ActionView
9 Steuerzentrale mit ActionController
10 Datenbankzugriff mit ActiveRecord
11 E-Mails verwalten mit ActionMailer
12 Nützliche Helfer mit ActiveSupport
13 Ajax on Rails
14 RESTful Rails und Webservices
15 Rails mit Plug-ins erweitern
16 Performancesteigerung
17 Sicherheit
18 Veröffentlichen einer Rails-Applikation auf einem Server

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Ruby on Rails 2
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Galileo Computing
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Pfeil 7 Rails-Projekte erstellen
  Pfeil 7.1 Generieren eines Rails-Projektes
  Pfeil 7.2 Verzeichnisstruktur einer Rails-Applikation
  Pfeil 7.3 Namenskonventionen
  Pfeil 7.4 Datenbank-Konfiguration
  Pfeil 7.5 Umgebungseinstellungen
  Pfeil 7.6 Generatoren
  Pfeil 7.7 Rails-Konsole
  Pfeil 7.8 Lokaler Server
  Pfeil 7.9 Logging
  Pfeil 7.10 Debugging
  Pfeil 7.11 Rake
  Pfeil 7.12 EdgeRails
  Pfeil 7.13 Ein Rails-Projekt in Subversion überführen

7 Rails-Projekte erstellen

Nachdem Sie in den letzten beiden Kapiteln zwei Rails-Applikationen an praktischen Beispielen kennen gelernt haben, möchten wir Ihnen in diesem Kapitel die Struktur und die Konfiguration einer Rails-Applikation erläutern.

Rails 2.0

Bevor Sie ein neues Rails-Projekt anlegen, überprüfen Sie bitte die Version Ihrer Rails-Installation. Sie sollten mindestens Rails 2.0.2 verwenden. Mit dem Befehl rails -v können Sie überprüfen, welche Version Sie installiert haben.

rails -v
  Rails 2.0.2

Sollten Sie noch eine ältere Version installiert haben, so aktualisieren Sie bitte Ihre Rails-Version (siehe Kapitel 2).


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7.1 Generieren eines Rails-Projektes  Zur nächsten ÜberschriftZur vorigen Überschrift

rails

Mit dem Befehl rails pfad/projektname wird ein neues Projekt erzeugt. Falls das Verzeichnis projektname nicht existiert, wird es erstellt.

Während der Ausführung des rails-Befehls wird ausgegeben, welche Verzeichnisse und Dateien erstellt werden:

rails pfad/name_des_projektes

  create
  create  app/controllers
  create  app/helpers
  ...
  create  log/development.log
  create  log/test.log

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Datenbank festlegen  Zur nächsten ÜberschriftZur vorigen Überschrift

Als Standard-Datenbanksystem wird seit Rails 2.0.2 SQLite3 verwendet.

Wenn Sie ein anderes Datenbanksystem nutzen möchten, können Sie mit Hilfe des Parameters -d oder --database angeben, welches Datenbanksystem verwendet werden soll. Diese Einstellung kann aber auch noch nachträglich jederzeit durch Anpassung der Datei config/database.yml geändert werden (siehe Abschnitt 7.4).

rails -d mysql demo1

rails --database postgresql demo2

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Freeze Rails  Zur nächsten ÜberschriftZur vorigen Überschrift

Für die Ausführung von Rails werden normalerweise die installierten RubyGems-Pakete verwendet. Die Variable RAILS_GEM_VERSION der Datei config/environment.rb gibt an, welche Rails-Version benutzt werden soll. Wenn die Rails-Applikation z. B. mit script/server gestartet wird, wird überprüft, ob die entsprechende Version (z. B. 2.0.2) als RubyGems-Paket installiert ist. Ist dies nicht der Fall, so wird die Installation abgebrochen.

Listing  Auszug aus config/environment.rb

...
RAILS_GEM_VERSION = '2.0.2' ...
...

Rails updaten

Sie können die Versionsnummer ändern, wenn Sie eine andere Rails-Version verwenden möchten. Angenommen, Sie haben gerade Rails 2.0.3 installiert, dann sollten Sie die Versionsnummer in config/environment.rb anpassen, um die neueste Version in Ihrer Rails-Applikation zu verwenden. Anschließend sollten Sie den Rake-Task rake rails:update ausführen.

Nicht selten tritt der Fall auf, dass Sie zwar auf Ihrem Entwicklungsrechner die richtige Version installiert haben, auf dem Server jedoch nicht. Wenn Sie selbst der Administrator des Servers sind, können Sie das schnell nachholen, sonst bitten Sie den zuständigen Administrator darum. Es gibt jedoch eine Alternative, um die Installation der spezifischen Version auf dem Server zu umgehen.

Es ist möglich, die aktuellsten RubyGems-Pakete für Rails, die auf Ihrem System installiert sind, in das Rails-Projekt zu importieren.

Dieser Vorgang wird als freeze (»einfrieren«) bezeichnet.

Um die Rails-Version für ein Projekt »einzufrieren«, nutzen Sie beim Erzeugen des Projekts die Option -f oder --freeze . Die RubyGems-Pakete werden dann in das Verzeichnis vendor/rails kopiert.

rails -f demo3

Sie können die Rails-Version für ein Projekt auch im Nachhinein mit folgendem Rake-Task »einfrieren«:

rake rails:freeze:gems

Es ist auch möglich, die neueste Entwickler-Version (EdgeRails) »einzufrieren«. Siehe Abschnitt 7.12 .

Mit dem Rake-Task rake rails:unfreeze wird das Verzeichnis vendor/rails wieder entfernt.


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Rails-Befehl auf vorhandenem Projekt anwenden  Zur nächsten ÜberschriftZur vorigen Überschrift

Optionen

Um den rails -Befehl auf einem bereits vorhandenen Rails-Projekt auszuführen, stehen drei Optionen zur Verfügung:

  • -p, --pretend
    Bewirkt, dass die Ausgabe des rails -Befehls erfolgt, ohne dass der Befehl ausgeführt wird.
  • --force
    Bewirkt, dass der rails -Befehl ausgeführt wird und dass bereits vorhandene Dateien ohne Rückfrage überschrieben werden.
  • -s, --skip
    Bewirkt, dass der rails -Befehl ausgeführt wird und dass bereits vorhandene Dateien nicht überschrieben werden (ohne Rückfrage).

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Sonstige Optionen  topZur vorigen Überschrift

Folgende weitere Optionen stehen für den rails -Befehl zur Verfügung:

  • -r, --ruby=pfad
    Möglichkeit, den Pfad zum Ruby-Interpreter anzugeben. Ist nur interessant, wenn mehrere Ruby-Versionen installiert sind. Wird in der Regel nicht benötigt.
  • -q, --quiet
    Unterdrückt die Ausgabe während der Ausführung des rails -Befehls.
  • -c, --svn
    Fügt automatisch alle generierten Ordner und Dateien dem SVN-Repository hinzu (svn add). Das Übertragen ins Repository (svn commit) muss manuell erfolgen.


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