Galileo Computing < openbook > Galileo Computing - Professionelle Bücher. Auch für Einsteiger.
Professionelle Bücher. Auch für Einsteiger.

Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Überblick über Python
3 Die Arbeit mit Python
4 Der interaktive Modus
5 Grundlegendes zu Python-Programmen
6 Kontrollstrukturen
7 Das Laufzeitmodell
8 Basisdatentypen
9 Benutzerinteraktion und Dateizugriff
10 Funktionen
11 Modularisierung
12 Objektorientierung
13 Weitere Spracheigenschaften
14 Mathematik
15 Strings
16 Datum und Zeit
17 Schnittstelle zum Betriebssystem
18 Parallele Programmierung
19 Datenspeicherung
20 Netzwerkkommunikation
21 Debugging
22 Distribution von Python-Projekten
23 Optimierung
24 Grafische Benutzeroberflächen
25 Python als serverseitige Programmiersprache im WWW mit Django
26 Anbindung an andere Programmiersprachen
27 Insiderwissen
28 Zukunft von Python
A Anhang
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Python von Peter Kaiser, Johannes Ernesti
Das umfassende Handbuch - Aktuell zu Python 2.5
Buch: Python

Python
gebunden, mit CD
819 S., 39,90 Euro
Galileo Computing
ISBN 978-3-8362-1110-9
Pfeil 4 Der interaktive Modus
  Pfeil 4.1 Ganze Zahlen
  Pfeil 4.2 Gleitkommazahlen
  Pfeil 4.3 Zeichenketten
  Pfeil 4.4 VariablVariableen
  Pfeil 4.5 Logische Ausdrücke
  Pfeil 4.6 Bildschirmausgaben

»Hmm, wo ist denn die Any-Key-Taste? Naja, ich bestell mir erst einmal ein Bier!« – Homer Simpson

4 Der interaktive Modus

Startet man den Python-Interpreter ohne Argumente, gelangt man in den sogenannten interaktiven Modus. Dieser Modus bietet dem Programmierer die Möglichkeit, Kommandos direkt an den Interpreter zu senden, ohne zuvor ein Programm erstellen zu müssen. Der interaktive Modus wird häufig genutzt, um schnell etwas auszuprobieren oder zu testen. Zum Schreiben wirklicher Programme ist er allerdings nicht geeignet. Dennoch möchten wir hier mit dem interaktiven Modus beginnen, da er einen schnellen und unkomplizierten Einstieg in die Sprache Python ermöglicht.

Dieser Abschnitt soll Sie mit einigen Grundlagen vertraut machen, die zum Verständnis der folgenden Kapitel wichtig sind. Am besten setzen Sie die Beispiele dieses Kapitels am Rechner parallel zu Ihrer Lektüre um.

Zur Begrüßung gibt der Interpreter einige Zeilen aus, die Sie in ähnlicher Form jetzt auch vor sich haben müssten:

Python 2.5.1 (r251:54863, Apr 19 2007, 11:03:39) 
[GCC 4.1.2] on linux2 
Type "help", "copyright", "credits" or "license" for more 
information. 
>>>

Nach der Eingabeaufforderung (>>>) kann beliebiger Python-Code eingegeben werden. Bei Zeilen, die nicht mit >>> beginnen, handelt es sich um Ausgaben des Interpreters.

Zur Bedienung des interaktiven Modus ist noch zu sagen, dass er über eine History-Funktion verfügt. Das heißt, dass Sie über die und -Tasten alte Eingaben bequem wieder hervorholen können und nicht erneut eingeben müssen.

Wir beginnen mit der Einführung von konstanten Werten. Dabei unterscheiden wir zunächst einmal drei Typen von Werten: ganze Zahlen, Gleitkommazahlen und Zeichenketten. Es gibt dabei bestimmte Regeln, nach denen man einen Zahlenwert oder eine Zeichenkette zu schreiben hat, damit diese vom Interpreter erkannt werden. Eine solche Schreibweise nennt man Literal.


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4.1 Ganze Zahlen  topZur vorigen Überschrift

Als erstes und einfachstes Beispiel erzeugen wir im interpretierten Modus eine ganze Zahl. Der Interpreter antwortet darauf, indem er ihren Wert ausgibt:

>>> -9 
-9 
>>> 1139 
1139 
>>> +12 
12

Das Literal für eine ganze Zahl besteht dabei aus den Ziffern 1 bis 9. Zudem kann ein positives oder negatives Vorzeichen vorangestellt werden. Eine Zahl ohne Vorzeichen wird stets als positiv angenommen.

Es ist möglich, mehrere ganze Zahlen, durch Operatoren wie +, -, * oder / zu einem Term zu verbinden. In diesem Fall antwortet der Interpreter mit dem Wert des Terms:

>>> 5 + 9 
14

Wie Sie sehen, lässt sich Python ganz intuitiv als eine Art Taschenrechner verwenden. Das nächste Beispiel ist etwas komplexer und beinhaltet gleich mehrere miteinander verknüpfte Rechenoperationen:

>>> ((21 - 3) * 9 + 8) / 4 
42

Hier zeigt sich, dass der Interpreter die gewohnten mathematischen Rechengesetze anwendet und das erwartete Ergebnis ausgibt.

Eine Besonderheit gibt es allerdings schon: Dividiert man beispielsweise 6 durch 4, gibt der Interpreter, möglicherweise entgegen Ihrer Erwartung, eine 1 aus:

>>> 6 / 4 
1

Dieses Verhalten hängt damit zusammen, dass wir uns im Zahlenraum der ganzen Zahlen bewegen. Das Divisionsergebnis von 1,5 würde diesen Raum sprengen. Deshalb wird der Nachkommaanteil verworfen (Integer-Division). Die Integer-Division ist keineswegs ein Fehlverhalten des Interpreters, sondern eine nützliche und wichtige Operation. Wie Sie ein nicht gerundetes Ergebnis erhalten können, sehen Sie im nächsten Abschnitt.



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