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Galileo Computing - Professionelle Bücher. Auch für Einsteiger
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PC-Netzwerke von Axel Schemberg, Martin Linten
Planen und sicheres Einrichten von LAN und WLAN
Buch : PC-Netzwerke (2. Aufl.)
gp Kapitel 2 Ein vielseitiger Linux-Server
  gp 2.1 Motivation – oder: Warum ausgerechnet Linux?
  gp 2.2 Aufgaben Ihres Netzwerkservers
  gp 2.3 Installation des Basissystems
    gp 2.3.1 Installation von SUSE Linux
    gp 2.3.2 siegfried
  gp 2.4 Erste Schritte mit dem Webmin
    gp 2.4.1 Die Kategorie Webmin
    gp 2.4.2 Die Kategorie System
    gp 2.4.3 Die Kategorie Server
    gp 2.4.4 Die Kategorie Netzwerk
    gp 2.4.5 Die Kategorie Hardware
    gp 2.4.6 Die Kategorie Cluster
    gp 2.4.7 Die Kategorie Sonstiges
  gp 2.5 DHCP-Server
  gp 2.6 Samba als Fileserver
    gp 2.6.1 Linux als Server
    gp 2.6.2 Windows als Client
    gp 2.6.3 Linux als Client
    gp 2.6.4 Windows als Server
  gp 2.7 Drucken im Netzwerk
    gp 2.7.1 Drucker am Server einrichten
    gp 2.7.2 PDF-Drucker einrichten
    gp 2.7.3 Netzwerkdrucker am Client einrichten
  gp 2.8 Mailserver
    gp 2.8.1 Mails mit Postfix verschicken
    gp 2.8.2 Mails mit Postfix empfangen
    gp 2.8.3 Mails mit Postfix über einen Provider verschicken
    gp 2.8.4 Postfächer aus dem Internet holen
    gp 2.8.5 Clients im LAN an den Server anbinden
  gp 2.9 Voicemails mit vbox
    gp 2.9.1 Vbox mit ISDN
    gp 2.9.2 Vbox mit einem analogen Modem
    gp 2.9.3 Alternativen
  gp 2.10 Groupwareserver
    gp 2.10.1 Vorbemerkungen
    gp 2.10.2 Installation
    gp 2.10.3 Konfiguration
    gp 2.10.4 PHProjekt benutzen
  gp 2.11 MLDonkey: Tauschbörsentalente
    gp 2.11.1 Tauschbörsen
    gp 2.11.2 MLDonkey einrichten
  gp 2.12 Timeserver
    gp 2.12.1 Zeitservice aufsetzen
    gp 2.12.2 Zeitsynchronisierung beim Systemstart
    gp 2.12.3 Clients an den Zeitserver anbinden
    gp 2.12.4 Andere Zeitdienste als NTP
  gp 2.13 Ein Backupkonzept für den Netzwerkserver
    gp 2.13.1 Wozu Backup?
    gp 2.13.2 Backup
    gp 2.13.3 Restore
    gp 2.13.4 Disaster Recovery


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2.4 Erste Schritte mit dem Webmin  downtop

Ihr System ist nun frisch installiert – mit welchem Linux auch immer. Ich möchte Ihnen jetzt den Webmin etwas genauer vorstellen. Sie werden sehr schnell mit dem Webmin vertraut werden und sich rasch an ihn gewöhnen. In meinen Beispielen verwende ich den Webmin für Debian Linux und konfiguriere den Netzwerkserver mit dem Hostnamen siegfried.

Dokumentation im Internet

Sie finden gute – vorwiegend englischsprachige – Dokumentationen im Internet auf der Seite http://www.webmin.com. Klicken Sie auf die Kategorie Documentation. Die herunterladbaren Dokumente sind teilweise hervorragend geschrieben.

Webmin-Struktur

Der Webmin ist unterteilt in verschiedene Kategorien. Innerhalb der Kategorien Webmin, System, Server, Netzwerk, Hardware, Cluster und Sonstiges finden Sie Module oder Modulgruppen, die Sie durch Anklicken aufrufen. Ich werde den Zugriff auf ein Modul des Webmin beschreiben, indem ich zuerst die Kategorie, ggf. die Modulgruppe und dann den Modulnamen nenne.

Um Benutzer für den Zugriff auf den Webmin zu verwalten, starten Sie bitte das Modul Webmin • Webmin-Benutzer. Um einen Benutzer auf Betriebssystemebene anzulegen, verwenden Sie das Modul System • Benutzer und Gruppen.

... auf Deutsch

Wenn Sie nicht siegfried von der Buch-DVD verwenden, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Sprache Ihres Webmin in der Grundeinstellung Englisch ist. Wählen Sie bitte im Modul Webmin • Webmin Configuration • Language die Einstellung German (DE) (vgl. Abbildung 14.15). Um Ihre Änderungen zu speichern, müssen Sie beim Webmin grundsätzlich ein Button im unteren Teil der Seite anklicken. In diesem Fall klicken Sie auf Change Language und machen die Sprache permanent. Leider wirkt sich diese Einstellung nicht auf alle Hilfe-Texte und Beschreibungen aus, da einige nur auf Englisch vorhanden sind.


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Abbildung 2.15   Die Standardsprache des Webmin


Modulkonfiguration

In den einigen Modulen des Webmin findet sich jeweils der unscheinbare Link Modulkonfiguration. Hier erhält der Webmin insbesondere die Information, wo sich die Konfigurationsdateien und ausführbaren Programme befinden, die er im Zusammenhang mit dem Modul benötigt. Wenn mir hier möglicher Anpassungsbedarf aufgefallen ist, habe ich das bei der Vorstellung des jeweiligen Moduls erwähnt. Sie sollten die Modulkonfiguration grundsätzlich ansehen. Zumindest erhalten Sie wertvolle Informationen über die Vorgänge im Hintergrund des Webmin und so erste Hinweise für die manchmal unvermeidliche Fehlersuche.

Wie bereits erwähnt, ist der Webmin modular aufgebaut. Es kann sein, dass das eine oder andere installierte Modul im Moment keinen praktischen Nutzen hat, da das entsprechende Softwarepaket auf dem System nicht vorhanden ist. Das kann anfangs verwirren, jedoch sparen Sie die nachträgliche Anpassung des Webmin, falls Sie sich doch entschließen, das entsprechende Paket zu verwenden. Ich möchte Ihnen auf den folgenden Seiten anhand einzelner ausgesuchter Beispiele aus allen Kategorien grundlegende Funktionen des Webmin vorstellen.

Legende

Der Webmin kennt und verwendet verschiedene Eingabehilfen. Am häufigsten sind Felder, deren Inhalt man sehr einfach mit der Tastatur verändern kann. Für Sprünge zwischen den Feldern können wahlweise Maus oder (ÿ__)-Taste verwendet werden. Links zu anderen Seiten sind wie bei Webseiten gewohnt unterstrichen. Diese Links können genauso wie die Webmin-Symbole angeklickt werden. Manchmal (z. B. auf der Seite System • Benutzer und Gruppen • Einen neuen Benutzer anlegen) sind auch die Feldbeschreibungen als Link gekennzeichnet. Das bedeutet, dass sich mit einem Klick ein Hilfefenster für dieses Feld öffnet. Auf dieser Seite finden sich auch Beispiele für verschiedene Auswahlmöglichkeiten. Im Bereich Kennworteinstellungen kann der Monat des Ablaufdatums mit einem Klick auf den Pfeil rechts vom Monatsfeld aus einer Liste ausgewählt werden. Für die Wahl der primären Gruppe des Benutzers kann man sich aller bereits existierenden Gruppen durch einen Klick auf die Schaltfläche mit den drei Punkten rechts vom Feld bedienen. Die möglichen sekundären Gruppen stehen in einer Liste mit Scrollbalken. Hier ist auch eine Mehrfachauswahl möglich, indem während des Markierens die (Strg)-Taste gedrückt wird.


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2.4.1 Die Kategorie Webmin  downtop

In der Kategorie Webmin finden Sie alle Module zur generellen Konfiguration des Webmin (vgl. Abbildung 14.16).

Look & Feel

Das Modul Webmin • Webmin-Konfiguration • Webmin-Themes legt das Standardaussehen des Webmin fest. Hier können Sie das Caldera Theme oder das von der Homepage http://www.webmin.com bekannte MSC.Linux Theme als aktuelles Layout auswählen. Ich verwende für das Buch das Standard Webmin-Theme, da es mir wegen des größeren Kontrasts für die Abbildungen im Buch am geeignetsten erschien.


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Abbildung 2.16   Die Kategorie Webmin


Sprache und Design

Mit dem Modul Webmin • Ändern der Sprache und des Designs haben Sie die Möglichkeit, statt der allgemeinen Einstellungen des Webmin Sprache und Theme für den aktuell angemeldeten Benutzer zu verändern.

Webmin-Benutzer

Bei der Installation des Webmin wurde automatisch der Webmin-Benutzer root angelegt. Das in diesem Moment gültige Passwort des Benutzers wurde aus der Datei /etc/shadow übernommen. In dieser Datei stehen die Passwörter der Systembenutzer. Eine spätere Änderung des Linux-Passwortes von root hat keine Auswirkung auf das Passwort des Webmin-Benutzers root. Das Modul Webmin • Webmin-Benutzer verwenden Sie, um diesen und weitere Benutzer des Webmin zu verwalten. Sie können beispielsweise neue Benutzer anlegen und bestimmen gleichzeitig, auf welche Module des Webmin dieser Benutzer zugreifen darf (vgl. Abbildung 14.17). Mit einem Klick auf Alles auswählen gestatten Sie dem Benutzer Vollzugriff. Für jeden einzelnen Benutzer können Sie außerdem einschränken, von welchen Arbeitsplätzen aus er auf den Webmin zugreifen darf, indem Sie bestimmte IP-Adressen festlegen.

IP-Zugriffskontrolle

Das Modul Webmin • Webmin-Konfiguration • IP-Zugriffskontrolle ist ein Sicherheitsinstrument (vgl. Abbildung 14.18). Sie können den generellen Zugriff auf den Webmin bei Bedarf auf bestimmte Arbeitsplätze beschränken.


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Abbildung 2.17   Webmin-Benutzer anlegen



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Abbildung 2.18   Netzwerkzugriffskontrolle


Module

Die Einordnung der Module in die einzelnen Kategorien und Modulgruppen des Webmin ist weitgehend gut durchdacht und sinnvoll gestaltet. Trotzdem könnten Sie unter Webmin • Webmin-Konfiguration • Module kategorisieren die Module anders verteilen.


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2.4.2 Die Kategorie System  downtop

In der Kategorie System finden Sie grundlegende Einstellungsmöglichkeiten des Linux-Betriebssystems (vgl. Abbildung 14.19). Zusätzlich ist eine praktische Hilfe zur Suche von Dokumentationen an dieser Stelle vorhanden.


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Abbildung 2.19   Die Kategorie System


Systembenutzer

Mit dem Modul System • Benutzer und Gruppen verwalten Sie alle Benutzer auf Betriebssystemebene. Mit einem Klick auf den jeweiligen Benutzernamen ändern Sie die Attribute dieses Benutzers, mit Neuen Benutzer erstellen erhalten Sie eine leere Maske (vgl. Abbildung 14.20), die Sie selber mit Leben füllen müssen. Hier wählen Sie einen Namen, mit dem sich der neue Benutzer später am System anmeldet. Außerdem sollten Sie ein Kennwort vergeben, das Sie dem Benutzer dann mitteilen. Wichtig ist außerdem die Gruppenzugehörigkeit. Als primäre Gruppe eines normalen Benutzers sollten Sie die Gruppe users wählen. Eine sekundäre Gruppe müssen Sie im Gegensatz zur primären Gruppe nicht unbedingt bestimmen.

Filesysteme mounten

Das Modul System • Lokale und Netzwerk-Dateisysteme verwenden Sie, um Filesysteme in Ihr System einzuhängen. Dazu zählt auch eine CD-ROM in Ihrem CD-Laufwerk.


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Abbildung 2.20   Systembenutzer anlegen


Sie möchten eine CD im lokalen CD-Laufwerk einhängen (engl. mounten). Sie suchen zuerst die entsprechende Zeile in der Übersicht des Moduls heraus. Bei SUSE beginnt die Zeile Gemountet als... mit dem Mountpoint/media/cdrom, bei siegfried ist es der Mountpoint /cdrom. In der Zeile Z. Z. benutzt? klicken Sie auf Nein. Sobald sich die Seite wieder aufgebaut hat und aus dem Nein ein Ja geworden ist, können Sie auf die Daten der CD im Verzeichnis /media/cdrom bzw. /cdrom zugreifen. Mit einer DVD funktioniert das entsprechend.

Bevor Sie die CD wieder aus dem Laufwerk entfernen können, müssen Sie das Filesystem mit einem Klick auf Ja wieder abmontieren!


Passwörter

Sollte einem vergesslichen Systembenutzer sein Kennwort entfallen sein, können Sie das Modul System • Passwörter ändern aufrufen und ihm ein neues verpassen.

Softwarepakete

Das Modul System • Softwarepakete ist das am stärksten betriebssystemabhängige der bis hierher vorgestellten Module. Das hat damit zu tun, dass die unterschiedlichen Linuxe teilweise unterschiedliche Paketverwaltung betreiben. So werden Sie auf einem SUSE-System mit dem Webmin als Oberfläche Red Hat Package Manager Pakete (RPM) installieren und deinstallieren. Debian – und damit auch siegfried – verwendet das Advanced Package Tool (APT).

System-Start
und -Stop

Im Modul System • System-Start und -Stop möchte ich besonders auf den unteren Teil der Webseite aufmerksam machen. Mit der Schaltfläche Wechsle zum Runlevel und der dazugehörigen Auswahl können Sie aus dem aktuellen Runlevel in einen definierten anderen wechseln. Natürlich können Sie das System auch ganz herunterfahren.

einzelne Dienste

Eine andere Funktion dieses Moduls ist das Starten und Stoppen von ausgewählten Diensten. Ein Beispiel dafür ist die Konfiguration des IMAP-Dienstes in Kapitel 14.8.5, Clients im LAN an den Server anbinden.

laufende Prozesse

Das Modul System • Laufende Prozesse wird in diesem Zusammenhang benötigt um zu überprüfen, ob ein bestimmter Dienst gestartet ist oder nicht. Ganz allgemein können Sie mit diesem Modul auf die Prozessebene des Betriebssystems gehen. Mit einem Klick auf die Process ID (PID) ganz links erhalten Sie noch genauere Informationen zu dem jeweiligen Prozess, z. B. den Besitzer (vgl. Abbildung 14.21). Sie können dem Prozess auch Signale senden. Das gebräuchlichste Signal ist das Signal TERM zum Beenden eines einzelnen Prozesses.


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Abbildung 2.21   Detaillierte Informationen zum Prozess »ssh«


Killen Sie nur dann einen Prozess, wenn er anders nicht mehr zu stoppen ist! Versuchen Sie immer erst, den Dienst normal zu beenden! Nur dann werden die Prozesse »sauber« beendet.

Runlevel

Das entscheidendste Merkmal eines Betriebssystems ist, welche Dienste gestartet und welche gestoppt sind. Ein Runlevel ist ein definierter Zustand des Linux-Betriebssystems. Durch geschicktes Anordnen der Start- und Stop-Skripte wird erreicht, dass Dienste in einer definierten Reihenfolge gestartet werden. Zusätzlich werden auf diese Weise Gruppen von Diensten gebildet, die in Abhängigkeit vom Runlevel gestartet und gestoppt werden.

Die einzelnen Runlevel haben bei siegfried die folgende Bedeutung:

gp  Runlevel 0: System halt. Das System wird heruntergefahren.
gp  Runlevel 1: Minimales System mit Filesystemen
gp  Runlevel 2: Filesysteme und grundlegende Netzwerkkonfiguration
gp  Runlevel 3: Filesysteme, Netzwerk und die Dienste. Zum Beispiel sollte spätestens in diesem Runlevel ein Samba-Server gestartet werden, wenn er nicht komplett deaktiviert ist.
gp  Runlevel 4: Nicht definiert. Sie könnten hier selber einen Zustand des Systems definieren.
gp  Runlevel 5: Im Wesentlichen wie Runlevel 3, nur mit einer grafischen Konsole
gp  Runlevel 6: Reboot des Systems

Die Schaltflächen System neu starten und System herunterfahren sind genauso dazu geeignet, zu Runlevel 6 (reboot) oder Runlevel 0 (halt) zu wechseln.

KNOPPIX hält sich nicht an diese Regeln. Ich habe mich daher bemüht, das Installationsskript für siegfried so zu verändern, dass möglichst viele dieser kleineren Ungereimtheiten verschwinden. Bei allen wichtigen Funktionen sollte mir dieses auch gelungen sein.

Systemdokumentation

Als äußerst hilfreich empfinde ich das Modul System • Systemdokumentation. Die Idee, die sich dahinter verbirgt, ist so einfach wie genial: Wenn ein Admin Dokumentationen sucht, dann hat er verschiedene Quellen, die er alle nacheinander durchforstet, bis er ein nützliches Dokument findet. Er sucht vielleicht zunächst in den Manpages, dann in einer Paketdokumentation und wird schließlich mit einer Suchmaschine im Internet fündig. Warum diese Suche nicht vereinfachen? Sie können auf diese Weise komfortabel und variabel im Internet und im System nach Stichwörtern suchen (vgl. Abbildung 14.22).


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Abbildung 2.22   Systemdokumentation



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2.4.3 Die Kategorie Server  downtop

Da Linux ein klassisches Serverbetriebssystem ist, ist folgerichtig die Kategorie Server auch die größte Kategorie des Webmin (vgl. Abbildung 14.23).

DHCP-Server

Ich möchte Ihnen an dieser Stelle nur die Serverdienste vorstellen, die nicht später im Buch noch ausführlicher behandelt werden. Das Modul Server • DHCP-Server wird in Kapitel 14.5, DHCP-Server, näher beschrieben.

Samba

Die Modulgruppe Server • Windows-Dateifreigabe spielt in Kapitel 14.6, Samba als Fileserver, eine wichtige Rolle. Mit den darin verfügbaren Mitteln könnten Sie außerdem eine Windows-Domäne aufbauen.

Mail

Die Module Server • Fetchmail-Konfiguration und Server • Postfix-Konfiguration werden in Kapitel 14.8, Mailserver, benötigt und näher erläutert.

MySQL

Anhand des Moduls Server • MySQL Datenbank-Server werde ich Ihnen veranschaulichen, wie Sie eine Datenbank für den Groupwareserver aus Kapitel 14.10, Groupwareserver, aufbauen.


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Abbildung 2.23   Die Kategorie Server


Apache

Die Modulgruppe System • Apache Webserver lässt sich in Bereiche unterteilen, die entsprechende Abschnitte aus den Konfigurationsdateien widerspiegeln (vgl. Abbildung 14.24). Die Seite gliedert sich in die globale Konfiguration und das Einrichten von virtuellen Servern. In der globalen Konfiguration vergeben Sie Systemressourcen an den Apache-Server in der Version 1.x. Mit virtuellen Servern können mehrere Webserver unter einer IP-Adresse betrieben werden. Das Thema Webserver ist nicht Thema dieses Buches. Galileo Computing bietet Ihnen mit dem Buch »Der eigene Webserver« von Michael Hilscher ein umfassendes Werk zu diesem Thema. Wenn Sie Literatur zum Apache 2 suchen, empfehle ich Ihnen das Buch »Apache 2« von Sascha Kersken (http://www.galileocomputing.de).

Bind

Ähnlich ist auch die Modulgruppe System • Bind DNS-Server aufgebaut (vgl. Abbildung 14.25). Der Dynamic Name Service ist ein Dienst, der zur Namensauflösung im Netz genutzt wird. Eine Adresse, die Sie in Ihren Browser eintragen, wird von einem oder mehreren DNS-Servern im Internet bearbeitet und der Name dann in eine IP-Adresse aufgelöst. Diesen Dienst können Sie auch in Ihrem LAN anbieten. Da sich der Aufwand erst in relativ großen Netzwerken wirklich lohnt, verzichte ich auf eine genauere Beschreibung. Im Bereich Globale Server-Einstellungen werden grundlegende Vereinbarungen wie z. B. Timeouts getroffen. Im Bereich Existierende DNS-Zonen können Sie dann die einzelnen DNS-Zonen definieren.


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Abbildung 2.24   Apache-Webserver



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Abbildung 2.25   Bind-DNS-Server



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2.4.4 Die Kategorie Netzwerk  downtop

In der Kategorie Netzwerk (vgl. Abbildung 14.26) findet sich das eine oder andere Modul, das eigentlich genauso gut in die Kategorie Server passen würde. Ich habe diese Module jedoch aus Gründen der Einheitlichkeit mit dem ursprünglichen Webmin nicht umkategorisiert.


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Abbildung 2.26   Die Kategorie Netzwerk


NFS

Ein Beispiel dafür ist das Modul Netzwerk • NFS-Exporte, das den Zugriff auf den Network Filesystem Server (NFS) regelt. NFS ist ein Dienst, der von Sun Microsystems entwickelt wurde und lange Zeit der Standard-Filesharingdienst unter UNIX war. Mit diesem Modul können Sie im Netzwerk Verzeichnisse zur Verfügung stellen (exportieren). NFS hat zwei bedeutende Nachteile. Erstens findet man kaum Clients und Server in der Windows-Welt, zweitens gilt der Dienst als sehr unsicher. Aus diesen Gründen erkennt man bei Linux einen klaren Trend in Richtung Samba.

Der bedeutendste Punkt in dieser Kategorie ist die Modulgruppe Netzwerk • Netzwerkkonfiguration.

Netzwerkkarten einrichten

Mit dem Modul Netzwerk • Netzwerkkonfiguration • Netzwerkschnittstellen richten Sie neue Netzwerkkarten ein und vergeben IP-Adresse, Netzwerkmaske und Broadcastadresse. Sie können an dieser Stelle auch die Hardware-MAC-Adresse einer Netzwerkkarte maskieren.

Routing

Im Modul Netzwerk • Netzwerkkonfiguration • Routing und Gateways können Sie die Default-Route einsehen und verändern. Leider habe ich keine Möglichkeit gefunden, andere Routingeinträge mit dem Webmin zu generieren.

Die Module Netzwerk • Netzwerkkonfiguration • DNS-Client und Netzwerk • Netzwerkkonfiguration • Host-Adressen dienen der Namensauflösung. Außerdem kann mit dem Modul des DNS-Clients auch der Hostname des Systems geändert werden. Die Fundstelle ist für diese Funktion allerdings nur bedingt logisch.

In Ihrem Firmen-LAN existiert ein DNS-Server für die Namensauflösung der Domäne firmameier.local, und außerdem möchten Sie auf dem System noch einige weitere Rechner eintragen, die dem DNS-Server nicht bekannt sind. Dafür tragen Sie im Modul Netzwerk • Netzwerkkonfiguration • DNS-Client die IP-Adresse des DNS-Servers ein (vgl. Abbildung 14.27). Es ist sinnvoll, in der Liste der Suchdomänen zumindest den Eintrag für die lokale Domäne zu erzeugen. Damit können Hostnamen ohne Domänenanteil erweitert werden. Diese Informationen speichert Webmin in der Datei /etc/resolv.conf. Mit der Auflösungsreihenfolge legen Sie die Reihenfolge fest, in der das System bestimmte Mechanismen zur Namensauflösung anwendet. Diese Einstellungen landen in der Datei /etc/nsswitch.conf. Danach machen Sie die dem DNS-Server nicht bekannten Rechner mithilfe des Moduls Netzwerk • Netzwerkkonfiguration • Host-Adressen bekannt. Dieses Modul erzeugt dann für jeden neuen Host einen Eintrag in der Datei /etc/hosts.


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Abbildung 2.27   Hostname, Auflösungsreihenfolge und DNS-Client



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2.4.5 Die Kategorie Hardware  downtop

Die Kategorie Hardware bietet Ihnen Administrationsmöglichkeiten, die besonders tief in das System eingreifen (vgl. Abbildung 14.28). Aus diesem Grund sollten Sie an dieser Stelle umsichtig agieren.

Bei meiner Arbeit an diesem Buch ist mir aufgefallen, dass das Webmin Modul Hardware • Festplatten-Partitionen ein paar kleinere Fehler enthält. Eine einzelne Partition auf der Festplatte konnte nicht vernünftig administriert werden; der Webmin verharrte beim Durchführen einer Aktion mit dieser Partition einfach im Stillstand, da er nicht kompatibel mit der installierten Version des fdisk war. Ich habe daher eine bestimmte Perlfunktion für siegfried leicht modifiziert. Es handelt sich um die Datei /<webmin-installdir>/fdisk/fdisk-lib.pl. Auf der Buch-DVD liegt die Datei im Verzeichnis /software/administration/linux/webmin/perl. Sollten Sie den gleichen Fehler bei der Arbeit mit Ihrem Server beobachten, kopieren Sie die Datei von der DVD bitte an die entsprechende Stelle in Ihrem System!


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Abbildung 2.28   Die Kategorie Hardware


Drei der Module dieser Kategorie beschäftigen sich mit dem Thema Partitionierung und Filesysteme. Diese Module möchte ich Ihnen gerne anhand von zwei Beispielen erklären. Das erste Beispiel beschreibt eine einfache Konfiguration, das zweite eine relativ anspruchsvolle. Sie müssen die endgültige Konfiguration Ihren Begebenheiten anpassen.

Beispiel für Einsteiger

Sie haben eine neue Festplatte eingebaut und möchten den Platz für Ihren Netzwerkserver nutzen. Sie starten das Modul Hardware • Festplatten-Partitionen und sehen die Übersicht aller Fesplatten und der darauf befindlichen Partitionen. Sie suchen die neue Festplatte heraus und klicken auf Primäre Partition hinzufügen. Den Typ der Partition lassen Sie unverändert auf Linux. Mit Ausmaß ist die Größe der Partition gemeint. Hier haben Sie leider nicht die Möglichkeit, die Größe der Partition in Megabyte oder Gigabyte zu bestimmen. Vielmehr bezieht sich die Angabe auf die Zylinder der Festplatte. Für den Fall, dass Ihre Partition sich nur über einen Teil der Festplatte erstrecken soll, bleibt Ihnen nur der klassische Dreisatz aus der Schule. Mit einem Klick auf Erstellen wird die Partition auf die Festplatte geschrieben. In diesem Zustand besitzt die Partition allerdings noch kein Filesystem. Dazu klicken Sie auf die Nr. der neuen Partition, die Sie daraufhin bearbeiten können. Sie wählen ein Filesystem (z. B. reiserfs oder xfs) aus der Liste und klicken auf Create Filesystem: (vgl. Abbildung 14.29).


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Abbildung 2.29   Ein Filesystem für die neue Partition


Mit dem Modul System • Lokale und Netzwerk-Dateisysteme hängen Sie die neue Partition in Ihren Verzeichnisbaum ein. Sie wählen den Typ des gerade erstellten Filesystems aus der Liste und klicken auf Füge Mount hinzu. Sie bestimmen zunächst den Mountpoint im Feld Gemountet als. Danach wählen Sie die Partition aus der Liste, in der sich das neue Filesystem befindet (vgl. Abbildung 14.30). Ein Klick auf Erstellen beendet die Arbeit.

Beispiel für Profis

Sie haben Linux installiert und möchten nun einen gespiegelten Datenbereich über die SCSI-Festplatten /dev/sdc und /dev/sdd bilden. Sie gehen in fünf Schritten vor: Partitionieren, Spiegeln, Volume-Gruppe einrichten, Logical Volumes schneiden und schließlich richten Sie die Filesysteme ein.


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Abbildung 2.30   Die neue Partition wird eingehängt.


Partitionierung

Im Modul Hardware • Festplatten-Partitionen sehen Sie alle Festplatten und die darauf vorhandenen Partitionen. In einer Tabelle erhalten Sie Auskunft über Partitionsnummer, Typ, Lage der Partition, Start- und Endzylinder, die Verwendung oder den Mountpoint sowie die prozentuale Auslastung eines in einer Partition befindlichen Filesystems. Eventuell vorhandene Partitionen auf den beiden Festplatten beseitigen Sie mit einem Klick auf die Partitionsnummer und Löschen. Dann erstellen Sie mit einem Klick auf Primäre Partition hinzufügen jeweils eine Partition vom Typ Linux RAID (vgl. Abbildung 14.31).

RAID

Die neu entstandenen Partitionen benötigen Sie für das Modul Hardware • Linux RAID-Konfiguration. Wählen Sie den Level Gespiegelt (Raid1). Auf der nachfolgenden Seite bestimmen Sie die Partitionen, die in den RAID-Verbund aufgenommen werden. Um zwei Partitionen auszuwählen, markieren Sie eine und halten Sie beim Markieren der zweiten Partition die Taste (Strg) gedrückt (vgl. Abbildung 14.32).


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Abbildung 2.31   Anlegen einer primären Partition mit dem Webmin



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Abbildung 2.32   Mirror Device erstellen


Mit einem Klick auf Erstellen gelangen Sie zur Übersicht über Ihre bereits definierten Mirror Devices. Mit einem Klick auf das Devicefile /dev/md<?> gelangen Sie in eine weitere Maske. Hier können Sie das RAID-Gerät deaktivieren, löschen und könnten auch ein Filesystem anlegen. Das dürfen Sie jedoch keinesfalls tun, wenn Sie das neue Filesystem in den Logical Volume Manager einbetten möchten.

Volume Group

Im Modul Hardware • Volume-Management klicken Sie auf Add a new volume group. Hier geben Sie der Volume-Gruppe einen Namen und wählen als Initial physical device das soeben angelegte RAID-Device (vgl. Abbildung 14.33).


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Abbildung 2.33   Volume-Gruppe »daten« erstellen


Sie müssen natürlich nicht zwingend eine neue Volume-Gruppe erstellen. Wenn Sie bereits über eine Volume-Gruppe verfügen, können Sie die bestehende Gruppe auch mit einem Klick auf Add a physical volume to the group vergrößern (vgl. Abbildung 14.34).


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Abbildung 2.34   Übersicht über den LVM


Logical Volumes

Mit einem Klick auf Create a new logical volume können Sie nun ein oder mehrere Logical Volumes anlegen. Sie sollten einen sprechenden Namen vergeben (z. B. lvolvideo für Videodaten) und die Größe des Logical Volumes bestimmen, das per default den gesamten freien Platz in der Volume-Gruppe belegt.

Filesystem

Mit einem Klick auf den Namen des Logical Volumes erhalten Sie eine Oberfläche zur Administration (vgl. Abbildung 14.35). Sie können zum einen den Namen und die Größe des Logical Volumes anpassen. Zum anderen können Sie das Logical Volume auch ganz entfernen. In jedem Fall müssen Sie ein Filesystem in dem Logical Volume einrichten. Dazu wählen Sie ein Dateisystem aus der Auswahl und klicken dann auf Create filesystem of type. Die Ausgabe des Linux-Kommandos, das der Webmin zur Erstellung des Filesystems absetzt, können Sie am Bildschirm betrachten.


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Abbildung 2.35   Administration der Logical Volumes


Filesystemtabelle

Das ausgewählte Filesystem merken Sie sich gut. Sie brauchen es, wenn Sie die neu erstellte Partition über einen Eintrag in der Filesystemtabelle /etc/fstab automatisch beim Booten vom Betriebssystem mounten lassen wollen. Um diesen Eintrag zu erstellen, rufen Sie das Modul System • Lokale und Netzwerk-Dateisysteme auf. Sie wählen den soeben vorgemerkten Filesystemtyp aus und klicken auf Füge Mount hinzu. In der ersten Zeile wählen Sie den Mountpoint aus. Der Mountpoint ist das Verzeichnis, an dem das Filesystem eingehängt wird. Sollte es noch nicht existieren, wird es vom Webmin automatisch erstellt. Sie klicken auf LVM Logical Volume und wählen das neue Logical Volume aus der Liste. Mit einem letzten Klick auf Erstellen machen Sie die Einstellungen permanent.


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Abbildung 2.36   Der Mountpoint für das neue Filesystem


Bootloader

Die Konfiguration des Bootloaders erledigen die Module Hardware • Linux Boot-Konfiguration (LILO) und Hardware • GRUB Boot-Konfiguration. LILO und GRUB sind zwei Bootloader. Für einen der beiden haben Sie sich bei der Installation des Betriebssystems entschieden. Zum Beispiel wurde für Siegfried bei der Installation der Bootloader LILO auf der Festplatte installiert. Die Konfigurationsdatei des GRUB /boot/grub/menu.lst hingegen existiert auf siegfried nicht, weswegen sich das Modul nicht ohne weiteres starten lässt. Existiert die Standardkonfigurationsdatei des LILO /etc/lilo.conf nicht, verweigert auch dieses Modul die Arbeit. In der Regel sollte die Konfigurationsdatei Ihres Bootloaders nach der Installation in sauberem Zustand sein. Diesen Stand sollten Sie sichern, indem Sie eine Kopie der Datei, z. B. mit dem Modul Sonstiges • Dateimanager anlegen (vgl. Kapitel 14.4.7, Die Kategorie Sonstiges). Bei Änderungen müssen Sie vorsichtig sein, da ein versehentliches Überschreiben des MBR zu einem System führen kann, das nicht mehr von der Festplatte gebootet werden kann. In diesem Fall müssten Sie von einer CD oder Diskette booten und den MBR von Hand wieder herstellen.

LILO

Die Seite des Moduls Hardware • Linux Boot-Konfiguration ist in zwei Bereiche aufgeteilt. Im oberen Bereich können bestehende Einträge für ladbare Kernel in der LILO-Konfiguration verändert oder hinzugefügt werden. Im unteren Teil finden Sie globale Parameter, die für alle Booteinträge gelten (vgl. Abbildung 14.37).


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Abbildung 2.37   LILO-Konfiguration.


Durch einen Klick auf einen bestehenden Eintrag kommen Sie in eine Maske, in der Sie Veränderungen vornehmen können (vgl. Abbildung 14.38). Der Link Einen neuen Boot-Kernel erstellen führt Sie zu der gleichen Maske, die Sie dann mit Leben füllen.


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Abbildung 2.38   Beispiel für einen Booteintrag im LILO


GRUB

Das Webmin-Modul Hardware • Grub Boot-Konfiguration ist ähnlich aufgebaut wie das Modul für den LILO. Mit einem Klick auf einen bereits konfigurierten Eintrag erhalten Sie eine Maske mit fast gleich lautenden Feldern (vgl. Abbildung 14.39).


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Abbildung 2.39   Beispiel für einen Booteintrag im GRUB



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2.4.6 Die Kategorie Cluster  downtop

Die Kategorie Cluster bietet keine Funktionalitäten im Sinne eines Hochverfügbarkeitsclusters. Es geht vielmehr um eine Hilfe bei einer großen Anzahl von zu administrierenden Servern (vgl. Abbildung 14.40).


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Abbildung 2.40   Die Kategorie Cluster


Ein Cluster im Sinne des Webmin ist eine Organisationseinheit bestehend aus mehreren Webmin-Servern. In einem Clusterverbund ist es möglich, Updates des Webmin, einzelner Module oder Änderungen bei den Webmin-Benutzern durchzuführen. Ebenfalls interessant bei einer großen Anzahl von gleichartigen Servern ist die Möglichkeit einer zentralen Verteilung von Softwarepaketen. Diese Themen sind in diesem Buch nicht ausführlicher beschrieben, da nur größere Firmen über eine ausreichende Anzahl vergleichbarer Linux-Installationen verfügen, sodass sich ein Einsatz der Clusterfunktionalität lohnen würde.


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2.4.7 Die Kategorie Sonstiges  toptop

In der Kategorie Sonstiges versammeln sich ein paar nützliche kleine Programme und Module.

Dateimanager

Mit dem Modul Sonstiges • Dateimanager erhalten Sie einen vollwertigen webbasierenden Dateimanager (vgl. Abbildung 14.41). Die Handhabung ist meiner Erfahrung nach am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, trotzdem intuitiv erlernbar. Wenn Sie andere Dateimanager – wie den verbreiteten Midnight Commander – bereits kennen, gibt es keinen Grund umzusteigen.


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Abbildung 2.41   Der eingebaute Dateimanager des Webmin


Exkurs

Der Midnight Commander wird mit dem Kommando mc aus einer Shell heraus gestartet.

Kommandozeile

Das Modul Sonstiges • Kommandozeile gewährt Ihnen einen direkten Zugriff auf eine Shell. Die Shell führt Ihre Kommandozeilen mit den Rechten des Benutzers root aus. Seien Sie daher vorsichtig! Die Kommandozeile wird unter anderem für die Konfiguration von Samba (vgl. Kapitel 14.6.1, Linux als Server) benötigt und dann näher erläutert.






 

Einstieg in Linux

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PHP 5

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Einstieg in XML

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