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Integrationshandbuch Microsoft-Netzwerk von Ulrich Schlüter
Windows Server 2003 R2, SBS 2003, ADS, Exchange Server, Windows XP und Microsoft Office
Buch: Integrationshandbuch Microsoft-Netzwerk

Integrationshandbuch Microsoft-Netzwerk
1.008 S., mit CD, 69,90 Euro
Galileo Computing
ISBN 3-89842-847-8

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gp Kapitel 17 Die Erstellung des Komplettabbildes
  gp 17.1 Grundlegende Vorarbeiten für die Erstellung des Komplettabbildes
  gp 17.2 Das Startmenü und den Desktop anpassen
  gp 17.3 Funktionen der Verzeichnisse »Default User« und »All Users«
    gp 17.3.1 Verknüpfungen im Startmenü löschen oder verschieben
    gp 17.3.2 Administrationstools für Standardanwender nicht zugänglich machen
    gp 17.3.3 Verknüpfungen von Systemprogrammen in das Untermenü »Verwaltung« verschieben
    gp 17.3.4 Multimedia-Programme über Gruppenrichtlinie deaktivieren
    gp 17.3.5 Das Verzeichnis SendTo verschieben
    gp 17.3.6 Die Favoriten unter »Default User« löschen
  gp 17.4 Die Microsoft-Office-Installation überprüfen
  gp 17.5 Den Schlüssel HKEY_CURRENT_USER für »Default User« anpassen
    gp 17.5.1 Microsoft-Explorer-Einstellungen konfigurieren
    gp 17.5.2 Voreinstellungen für die Maus
    gp 17.5.3 Voreinstellungen für andere Programme und Tools
    gp 17.5.4 Voreinstellungen für E–Mail-Signaturen und Disclaimer
    gp 17.5.5 Cookies und Cache im Internet Explorer löschen
    gp 17.5.6 Taskleiste und Schnellstartleiste konfigurieren
    gp 17.5.7 Desktop-Bereinigungsassistenten deaktivieren
    gp 17.5.8 Drucker und Plotter einrichten
    gp 17.5.9 Profil von »Default User« überschreiben
  gp 17.6 Test des Musterclients
  gp 17.7 Das Komplettabbild erstellen
    gp 17.7.1 Systemwiederherstellungspunkte löschen
    gp 17.7.2 Vorhandene Benutzerprofile überprüfen und entrümpeln
    gp 17.7.3 Temporäre Dateien löschen und die Festplatte defragmentieren
    gp 17.7.4 Defragmentierung und Datenträgerbereinigung automatisieren
    gp 17.7.5 Ereignisprotokolle aufräumen
    gp 17.7.6 Einen »domänenneutralen« Client konfigurieren
  gp 17.8 Die Erstellung des RIPrep-Abbildes
  gp 17.9 Die RIPrep-Steuerdatei »riprep.sif« anpassen
  gp 17.10 Zusammenfassung und Ausblick


Galileo Computing

17.7 Das Komplettabbild erstellen  downtop

Verlaufen alle Tests erfolgreich, so meldet man sich als lokaler Administrator am Computer (nicht an der Domäne!) an, um die letzten Vorbereitungen für die Erstellung des Abbildes zu treffen.


Galileo Computing

17.7.1 Systemwiederherstellungspunkte löschen  downtop

Alle unnötigen Systemwiederherstellungspunkte sollten gelöscht und danach ein neuer Systemwiederherstellungspunkt erzeugt werden. Das spart Plattenplatz und verkleinert somit das Abbild, das zuletzt erstellt wird. Starten Sie dazu Systemsteuerung · System, wählen Sie die Registerkarte Systemwiederherstellung und deaktivieren Sie die Systemwiederherstellung. Dadurch werden die Systemwiederherstellungspunkte gelöscht. Danach können Sie die Systemwiederherstellung wieder aktivieren. Über Start · Programme · Verwaltung (bzw. Zubehör) · Systemprogramme können Sie das Tool Systemwiederherstellung starten und einen neuen Wiederherstellungspunkt erstellen. Als beschreibenden Namen geben Sie das aktuelle Datum ein.


Galileo Computing

17.7.2 Vorhandene Benutzerprofile überprüfen und entrümpeln  downtop

Alle Benutzerprofile bis auf die Profile von Administrator, Default User und All Users sollten über Systemsteuerung System Registerkarte Erweitert Benutzerprofile Einstellungen gelöscht werden. Bei den verbleibenden Profilen sollten folgende, teilweise versteckte Verzeichnisse überprüft und entrümpelt werden:

gp  Lokale Einstellungen – Temp
gp  Lokale Einstellungen – Temporary Internet Files
gp  Anwendungsdaten – Microsoft – Internet Explorer – Quick Launch
gp  Anwendungsdaten – Microsoft – Office – Zuletzt verwendet
gp  Anwendungsdaten – Microsoft – Word – Startup
gp  Eigene Dateien – Eigene Bilder – Beispielbilder
gp  Eigene Dateien – Eigene Musik – Beispielmusik
gp  Favoriten
gp  Cookies

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17.7.3 Temporäre Dateien löschen und die Festplatte defragmentieren  downtop

Alle Dateien in den Verzeichnissen C:\Windows\TEMP, C:\Temp, Internet Temporary Files, Cache und Cookies sollten nun gelöscht werden. Starten Sie mehrmals hintereinander die Defragmentierung aus dem Untermenü Systemprogramme, bis die Festplatte weitestgehend defragmentiert ist. Dadurch laufen die Anwendungen später schneller. Wenn Sie temporär vor der Defragmentierung die Auslagerungsdatei auf Keine Auslagerungsdatei stellen (über Systemsteuerung · System · Registerkarte Erweitert · Einstellungen · Virtueller Arbeitsspeicher · Ändern), erzielen Sie bei der Defragmentierung ein optimales Ergebnis, weil der durch die Datei pagefile.sys belegte Festplattenspeicher dann in die Defragmentierung einbezogen wird. Vergessen Sie nicht, danach wieder eine Auslagerungsdatei anzulegen. Dadurch wird nebenbei auch die Auslagerungsdatei defragmentiert, da sie ja neu erzeugt wird.


Galileo Computing

17.7.4 Defragmentierung und Datenträgerbereinigung automatisieren  downtop

Übrigens lässt sich auf dem Computer mit geringem Aufwand eine Routine erstellen, die die Festplattenpartitionen zukünftig automatisiert im Hintergrund in festgelegten Intervallen defragmentiert und bereinigt. Lesen Sie dazu den Artikel »Automatisieren der Datenträgerbereinigung in Windows XP« im Verzeichnis Windows XP\ausgewaehlte Microsoft Artikel der Buch-DVD.


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17.7.5 Ereignisprotokolle aufräumen  downtop

Öffnen Sie über Start · Programme · Verwaltung die Ereignisanzeige und löschen Sie durch Rechtsklick auf Anwendungen, Sicherheit und System nacheinander alle Ereignisse, ohne Sicherungen der Protokolldateien anzulegen.


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17.7.6 Einen »domänenneutralen« Client konfigurieren  toptop

Eventuell sollte der PC jetzt von der Domäne getrennt und mit einem neutralen Namen versehen werden. Sie können ein Musterabbild erstellen, das keine Verweise mehr auf die ursprüngliche Domäne enthält, in der es erstellt wurde. Dieses Abbild funktioniert dann auch in jeder anderen Domäne fehlerlos. Das ist ideal für Systemhäuser, die das Abbild bei verschiedenen Kunden nutzen möchten. Sie können so aber auch vorgehen, wenn es eine Gesamtstruktur mit mehreren Domänen gibt, die Clients aber nur an zentraler Stelle konfiguriert werden.

Die Trennung von der Domäne erfolgt, indem Sie Systemsteuerung · System starten, die Registerkarte Computername öffnen und die Schaltfläche Ändern anklicken. Dort wählen Sie die Option Arbeitsgruppe und geben ARBEITSGRUPPE als Name ein.

Mittels regedit.exe sollte die Registrierdatenbank und über Start · Dateien auf Inhalt suchen die gesamte Festplatte auf Verweise zu Servernamen (\\s1), Domänennamen (company) oder IP-Adresseinträgen durchsucht werden. Gefundene Einträge sollten nach Begutachtung eventuell gelöscht oder verändert werden. Der Client muss in einen neutralen Zustand versetzt werden: Er soll später in jeder beliebigen Domäne fehlerfrei funktionieren und darf deshalb keine Abhängigkeiten mehr zum Server der Installationsdomäne haben.

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