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Inhaltsverzeichnis
1 Einführung
2 Grundlagen
3 Fehlerbehandlung
4 Erweiterte Grundlagen
5 Objektorientierte Programmierung
6 Wichtige Klassen in .NET
7 Weitere Elemente eines Windows-Programms
8 Datenbank-Anwendungen mit ADO.NET
9 Internet-Anwendungen mit ASP.NET
10 Zeichnen mit GDI+
11 Neues in Visual Basic 2008
12 Beispielprojekte
A Installation
B Lösungen der Übungsaufgaben
Stichwort

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Einstieg in Visual Basic 2008 von Thomas Theis
Inkl. zahlreicher Beispiele und Uebungen
Buch: Einstieg in Visual Basic 2008

Einstieg in Visual Basic 2008
geb., mit DVD
442 S., 24,90 Euro
Galileo Computing
ISBN 978-3-8362-1192-5
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Pfeil 9 Internet-Anwendungen mit ASP.NET
  Pfeil 9.1 Grundlagen von Internet-Anwendungen
    Pfeil 9.1.1 Statische Internet-Anwendungen
    Pfeil 9.1.2 Dynamische Internet-Anwendungen
    Pfeil 9.1.3 Vorteile von ASP.NET
  Pfeil 9.2 Ein lokaler Webserver
    Pfeil 9.2.1 Basisverzeichnis, erste Internet-Anwendung
    Pfeil 9.2.2 Installation und Test des lokalen Webservers
    Pfeil 9.2.3 Starten und Beenden des lokalen Webservers
  Pfeil 9.3 Eine erste ASP.NET Anwendung
    Pfeil 9.3.1 Fehlerhafte Programmierung
  Pfeil 9.4 Formatierung von Internetseiten
  Pfeil 9.5 Senden und Auswerten von Formulardaten
  Pfeil 9.6 Kontrolle der Benutzer-Eingaben
  Pfeil 9.7 Eine Auswahl treffen
  Pfeil 9.8 Ein Kalender-Element
  Pfeil 9.9 ASP.NET und ADO.NET
  Pfeil 9.10 Eine Datenbank im Internet ändern


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9.3 Eine erste ASP.NET Anwendung  Zur nächsten ÜberschriftZur vorigen Überschrift

Der Code der ersten dynamisch generierten ASP.NET-Anwendung erscheint zunächst etwas umfangreich und verwirrend – besonders im Vergleich zum Ausgabe-Ergebnis. Er enthält aber viele wichtige Elemente, die auch in den nachfolgenden Programmen vorkommen werden. Die Abbildung 9.5 zeigt die Ausgabe:

Abbildung 9.5  Ergebnis einer serverseitigen Berechnung

Default.aspx

ASP.NET-Programme stehen in Dateien mit der Endung .aspx. Der Code der Internet-Anwendung p0902 befindet sich in der Datei default.aspx im Verzeichnis C:\inetpub\wwwroot\p0902. Mit diesen Daten wird es auch im Cassini Web Server Explorer registriert.

Abbildung 9.6  Registrierung der Anwendung p0902

Der Code lautet:

<%@ Page Language="VB" Debug="True" Strict="True"  %> 
<script runat="server"> 
Sub Page_Load (ByVal Sender As Object, _ 
               ByVal E As EventArgs) 
   Dim x, y, z As Integer 
   x = 5 
   y = 12 
   z = x + y 
   ergebnis.InnerText = "Ergebnis: " & z 
End Sub 
</script> 
 
<html> 
<body> 
   <p id="ergebnis" runat="server"></p> 
</body> 
</html>

@ Page

Die ersten Zeile enthält die sogenannte Page-Direktive. Zur Erläuterung dieser Zeile:

  • Language="VB" teilt dem Compiler mit, dass die Sprache Visual Basic (VB) verwendet werden soll. ASP.NET kann auch mit anderen Sprachen aus dem Visual Studio arbeiten.
  • Debug=True sorgt dafür, dass beim Kompilieren zusätzliche Informationen zur besseren Fehlerfindung eingefügt werden. Vor der Auslieferung eines Programms an einen Kunden sollte man hier Debug=False einstellen.
  • Strict=True bewirkt das Gleiche wie die Anweisung Option Strict=True in Visual Basic. Diese Einstellung ist bei Visual Basic als Standard wirksam. Dadurch wurde (und wird) in allen Programmen darauf geachtet, dass alle Variablen deklariert werden und einen Datentyp erhalten. Dies wiederum vermindert mögliche Programmierfehler.

Zur Erläuterung des Visual Basic-Blocks:

  • Der nächste Container <script runat="Server"> ... </script> beinhaltet den Visual Basic-Code.

    Runat

  • runat="Server" bewirkt, dass der Code auf dem Server ausgeführt wird. Nur dann kann die Seite erfolgreich generiert werden.
  • Innerhalb des Blocks mit dem Visual Basic-Code befindet man sich schon innerhalb einer Klassendefinition. Die vorliegende Klasse ist von der Klasse Page abgeleitet. Jede Internetseite ist ein Objekt dieser Klasse. Es können modulweite Variablen deklariert, Prozeduren und Funktionen geschrieben werden, wie wir dies bereits bei Visual Basic getan haben.

    Page_Load

  • Die Page_Load-Prozedur wird immer dann durchlaufen, wenn die Seite geladen wird. Sie entspricht der Formular_Load-Prozedur bei einer Windows-Anwendung, wie wir sie bisher geschrieben haben. In der Prozedur werden die Start-Einstellungen für die Seite durchgeführt.
  • Innerhalb der Page_Load-Prozedur wird serverseitig eine Berechnung mithilfe von drei Variablen durchgeführt. Das Ergebnis wird als Eigenschaft des Elements ergebnis festgelegt, das erst weiter unten im Body des Dokuments aufgeführt wird. Es handelt sich um die Eigenschaft InnerText, diese steht für den Inhalt eines HTML-Elements.

Zur Erläuterung des HTML-Containers:

  • Die Container html und body sind schon bekannt.

    ID

  • Innerhalb von body steht ein p-Container. Damit wird ein eigener Absatz gebildet. Über id="ergebnis" erhält der Absatz eine eindeutige ID. Diese ID und runat="Server" werden benötigt, damit dieser Absatz von Visual Basic aus mit Inhalt gefüllt und gegebenenfalls formatiert werden kann.

HTML-Code

Wie bereits am Anfang erwähnt, wird durch ASP.NET HTML-Code generiert und mit dem vorhandenen HTML-Code verbunden. Das Ergebnis ist reiner HTML-Code, der vom Webserver zum Benutzer gesandt wird. Wenn man sich den Quelltext beim Benutzer im Browser anschaut (im Internet Explorer über das Menü AnsichtQuelltext) dann sieht man nur noch Folgendes:

<html> 
<body> 
   <p id="ergebnis">Ergebnis: 17</p> 
</body> 
</html>

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9.3.1 Fehlerhafte Programmierung  topZur vorigen Überschrift

Fehlermeldungen

Ein weiterer Vorteil von ASP.NET kommt bei Programmierfehlern zum Tragen. Es wird eine detaillierte Fehlermeldung angezeigt mit Zeilennummer und optischer Hervorhebung. Im nachfolgenden Bild sieht man das Ergebnis, wenn die Deklaration der drei Variablen nicht vorgenommen wurde:

Abbildung 9.7  Fehlermeldung

Zeilennummer

Da die Zeile mit der Deklaration auskommentiert wurde, ist die Variable x unbekannt. Eine Fehlermeldung wird ausgegeben; Datei und Zeilennummer werden angegeben.



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