Galileo Computing < openbook >
Galileo Computing - Professionelle Buecher. Auch fuer Einsteiger.
Galileo Computing - Professionelle Buecher. Auch fuer Einsteiger.


Kompendium der Informationstechnik
 von Sascha Kersken
EDV-Grundlagen, Programmierung, Mediengestaltung
Buch: Kompendium der Informationstechnik
gp Kapitel A Glossar

Kapitel A Glossar

Denn was man schwarz auf weiß besitzt, kann man getrost nach Hause tragen.
– Friedrich Schiller

Damit er nicht zu lang wird, enthält dieser Glossar keine allgemeinen, sondern nur unbekanntere Fachbegriffe, die so knapp wie möglich erläutert werden.

Access Point
Zentraler Verteilerknoten in einem Wireless LAN.

Active Directory
Verzeichnisdienst; wichtiger Bestandteil der Microsoft-Betriebssysteme Windows 2000 Server und Windows Server 2003.

ActiveX
Technologie von Microsoft, mit deren Hilfe sich im Internet Explorer automatisch Komponenten herunterladen und installieren lassen. Sehr praktisch, aber bei schlechter Konfiguration auch unsicher.

ADSL
® DSL

AGP
Accelerated Graphics Port; spezieller Steckplatz für die Grafikkarte auf dem Mainboard.

Algorithmus
Schritt-für-Schritt-Beschreibung einer Problemlösung aus der Mathematik oder Informatik.

Alphakanal
Farbkanal, der den Transparenzgrad jedes einzelnen Pixels in einem Bitmap-Bild regelt.

ALU
Arithmetic-Logical Unit die Recheneinheit eines Mikroprozessors.

ANSI
American National Standards Institute, legt Normen und Industriestandards in den USA fest und entspricht somit der DIN in Deutschland. Im Computerbereich sind beispielsweise der ANSI-C-Standard und der ANSI-Zeichensatz, die erste standardisierte 8–Bit-Erweiterung von ASCII, relevant.

Anti-Alias
Kantenglättung bei der Bildschirmdarstellung von Grafiken. Da Pixel quadratisch sind, sehen Kurven und diagonale Linien in einer bestimmten Farbe treppenförmig aus. Dem wird durch zusätzliche Pixel entgegengewirkt, deren Farbe einen Mittelwert zwischen den kontrastierenden Pixeln bildet.

Antiqua
Grundform der Druckschrift seit der Renaissance; Gegenbegriff zur Fraktur. Innerhalb der Antiqua-Gruppe sind allerdings viele verschiedene Formen zu unterscheiden.

API
Application Programming Interface; Schnittstelle, über die Programmierer auf die Funktionen eines Betriebssystems oder einer Anwendung zugreifen können.

AppleTalk
Ursprünglicher Netzwerkprotokollstapel von Apple zur Vernetzung von Macintosh-Rechnern.

Application Server
Serversoftware, die eine Umgebung für verteilte Anwendungen bereitstellt.

ARP
Address Resoultion Protocol; Protokoll der TCP/IP-Familie zur Umsetzung der IP-Adressen in die Hardware-Adressen von Ethernet-Karten.

ARPA
Auch DARPA: Defense Department’s Advanced Research Projects’ Agency. Agentur des US-Verteidigungsministeriums, die Forschungsprojekte koordiniert und finanziert. Das 1969 von dieser Institution ins Leben gerufene ARPANet war der Vorläufer des Internets.

Array
Variable, die mehrere über einen Index ansprechbare Werte enthalten kann.

ASCII
Erster weit verbreiteter, standardisierter Computerzeichensatz mit 7 Bit Datenbreite (128 Zeichen), ausreichend für alle Buchstaben der englischen Sprache sowie Ziffern, Satzzeichen, einige Sonderzeichen und Spezialfunktionen.

ASCII-/Binärmodus
Unterschiedliche Datenübertragungsverfahren: Beim ASCII-Modus werden Zeilenumbrüche in das passende Format für die jeweilige Plattform umgewandelt, beim Binärmodus bleiben die Daten absolut intakt.

ASP.NET
Microsoft-Technologie für vorlagenbasierte Websites mit dynamischen Inhalten; Teil des .NET-Frameworks.

Assembler
Die Maschinensprache des jeweiligen Prozessors, dargestellt in Form von Kürzeln (Mnemonics ), die von Menschen gelesen werden können. Außerdem die Bezeichnung für ein Programm, das diese Schreibweise in die eigentliche Maschinensprache umwandelt.

AT-Befehlssatz
Auch Hayes-Befehlssatz ; Satz ASCII-basierter Steuerbefehle für fast alle Modems, die alle mit der Zeichenfolge AT beginnen.

ATM
Asynchronous Transfer Mode; Hochgeschwindigkeits-Fernnetzwerk auf der Basis von Lichtwellenleitern.

Ausdruck
Beliebige Verknüpfung aus Konstanten, Variablen und Operatoren in einer Programmiersprache, die letztendlich einen konkreten Wert ergibt.

Aussage Logischer Satz, der entweder wahr oder falsch sein kann. In der Mathematik eine Gleichung oder Ungleichung.

Autonomes System (AS) Begriff aus der Routing-Technik: Zusammengesetzte Einheit aus Netzwerken, für die derselbe Betreiber verantwortlich ist. Innerhalb eines AS werden interne Routing-Protokolle eingesetzt, über mehrere AS hinweg externe.

AWT
Abstract Windowing Toolkit; Klassenbibliothek zur Programmierung von Grafik- und GUI-Anwendungen in Java. Wird inzwischen durch die Swing- und Java2D-APIs ergänzt.

Berechenbarkeit
Kriterium eines Problems, für das eine Lösung gesucht wird: Nur zur Lösung berechenbarer Probleme kann ein Algorithmus erstellt werden.

Berkeley Socket API
Programmierumgebung für TCP/IP-Netzwerkanwendungen. Ursprünglich eine C-Bibliothek unter BSD-UNIX, inzwischen aber unter vielen Betriebssystemen und Programmiersprachen verfügbar.

Bezeichner
Name einer Variablen, Funktion, Klasse oder Methode. Je nach Programmiersprache gelten unterschiedliche Konventionen für Bezeichner.

BGP
Border Gateway Protocol; sehr häufig verwendetes externes Routing-Protokoll.

Big-Endian-Architektur
Spezielle Hardware-Architektur: Bei Zahlen, die mehrere Byte breit sind, wird das höchstwertige Byte am Ende gespeichert. Gegenteil: Little-Endian-Architektur

Bildauflösung
Pixeldichte in einem Bitmap, gemessen meist in Pixeln pro cm oder pro Inch. Die Ausgabeauflösung für den Druck wird dagegen in dpi (Dots per Inch) beziehungsweise Dots pro cm angegeben.

Binary Coded Decimals (BCD) Speicherung von Dezimalzahlen im binären Format: Je 4 Bit werden für die Zahlen von 0 bis 9 verwendet.

Binäre Suche
Schnelle Suche in einer bereits sortierten Datenmenge durch fortgesetztes Halbieren.

BIOS
Basic Input/Output System; ROM-Baustein mit der Firmware des Personal Computers, die die wichtigsten Hardwarekomponenten überprüft und den Start des Betriebssystems einleitet.

Bitmap
Computergrafik, bei der einzelne, farbige Bildpunkte (Pixel) gespeichert werden. Besonders geeignet für digitalisierte Fotos und andere Halbtonbilder.

Blue Book
Erweiterter Standard für die Mixed-Mode-CD (CD mit Audio- und Daten-Tracks).

Boolesche Algebra
Von George Boole entwickelte Algebra der binären Logik, die die verschiedenen logischen Operationen formal beschreibt.

Bridge
Erweiterung eines Netzwerk-Hubs, die eine Verbindung zwischen zwei verschiedenen Verkabelungsstandards bereitstellt. Beispiel: Ein 10/100 Base T-Hub mit zusätzlichem BNC-Anschluss für 10 Base 2.

Brute-Force-Attacke
»Rohe Gewalt«: Versuch, ein Passwort oder einen sonstigen Code durch einfaches Durchprobieren aller Kombinationsmöglichkeiten zu knacken.

BSD
Berkeley System Distribution; eine der beiden grundsätzlichen UNIX-Entwicklungslinien. Entstand durch die Weiterentwicklung des ursprünglichen UNIX an der University of California, Berkeley.

Bus Mastering
Moderne Technologie für den direkten Austausch von Daten zwischen Arbeitsspeicher und Peripherie; entlastet die CPU.

C
Imperative Programmiersprache, die 1971 geschaffen wurde, um das Betriebssystem UNIX plattformübergreifend zu implementieren.

C++
In den 80er-Jahren entwickelte objektorientierte Erweiterung von C.

C# Neu entwickelte Programmiersprache von Microsoft für die Entwicklung von .NET-Anwendungen; ähnelt in vielerlei Hinsicht Java.

C-Standardbibliothek
Plattformübergreifend standardisierte Bibliothek von C-Funktionen. Da fast alle Betriebssysteme in C programmiert wurden, ist die Standardbibliothek der Grund dafür, dass vieles unter verschiedenen Systemen sehr ähnlich funktioniert.

Callback-Methode
Methode, die geschrieben wird, weil bekannt ist, dass ein externes Programm oder ein Objekt einer API eine Methode mit dem entsprechenden Namen aufrufen wird.

Carbon
API für die Entwicklung von Anwendungen, die sowohl zu Mac  OS X als auch zu Mac  OS 9 kompatibel sind.

CGI
Common Gateway Interface; Standard für den Datenaustausch zwischen einem Programm, das Webseiten aus dynamischen Daten generiert, und einem Browser. Insbesondere Konventionen für die Verarbeitung von Formulardaten.

Child-Prozess
Ein Prozess, der durch den UNIX-Systemaufruf fork() von einem anderen abgeleitet wurde.

CIDR-Adressierung
Classless Inter-Domain Routing; Standard für die IP-Adressierung, die die Trennung zwischen Netzwerk- und Host-Teil der Adresse an einer beliebigen Stelle ermöglicht.

Cocoa
API für die Entwicklung grafischer Mac  OS X-Anwendungen, genauer gesagt für die moderne grafische Oberfläche Aqua.

Cookies
Informationen im Textformat, die ein Browser im Auftrag einer Webservers speichert und ihm beim nächsten Besuch wieder zurückgibt. Dienen der Speicherung von Konfigurationsdaten über eine Sitzung hinweg.

CSMA/CA
Carrier Sense Multiple Access with Collision Avoidance. Netzzugangsverfahren, bei dem mehrere Stationen auf dasselbe Übertragungsmedium zugreifen. Vor dem eigentlichen Senden erfolgt eine Sendeankündigung, um Datenkollisionen zu vermeiden. Wird zum Beispiel für Wireless LAN verwendet.

CSMA/CD
Carrier Sense Multiple Access with Collision Detection. Netzzugangsverfahren, vor allem für Ethernet; vergleichbar mit CSMA/CA. Allerdings kann es zu Datenkollisionen kommen, weil eine Station einfach sendet, sobald das Medium frei ist.

CSS
Cascading Style Sheets; spezielle Sprache für die Formatierung von Inhalten auf Webseiten.

CUPS
Common UNIX Printing System; Druckumgebung für den standardisierten Druckerzugriff unter verschiedenen UNIX-Systemen.

Daemon
Im Hintergrund laufender UNIX-Prozess, der eine beliebige Dienstleistung zur Verfügung stellt, meist einen Serverdienst.

DARPA
® ARPA.

Datagramm
IP-Datenpaket.

Deadlock
Unauflösbare Verklemmung zweier Prozesse, die beim Wettstreit (Race Condition) um eine Ressource in einen Zustand geraten, in dem sie sich gegenseitig am Weiterkommen hindern.

Default Gateway
Router, der nicht für die Verbindung zu einem speziellen Netzwerk verantwortlich ist, sondern für all diejenigen Verbindungen, für die kein anderer Router konfiguriert ist.

Defragmentierung
Aufräumen der Fragmentierung einer Festplatte: Im Laufe der Zeit liegen immer weniger Dateien als geschlossene Einheit auf dem Datenträger, sondern werden auf freie Zuordnungseinheiten verteilt. Dies verlangsamt den Plattenzugriff beträchtlich.

Deklaration
Formale Definition einer Variablen oder Funktion; in manchen Programmiersprachen erforderlich.

DeMorgan-Theorem
Sagt aus, dass die Verneinung des logischen Und der Verneinung und Oder-Verknüpfung der einzelnen Operanden entspricht und umgekehrt. Also Ø(A Ù B) = Ø A Ú Ø B beziehungsweise Ø(A Ú B) = Ø A Ù Ø B

Denial of Service-Angriff
Attacke auf einen Server, die diesen so stark mit (oft fehlerhaften) Anfragen überlastet, dass er nicht mehr in der Lage ist, seinen eigentlichen Dienst zu versehen.

Deployment
Inbetriebnahme einer Enterprise-Anwendung, eines Web-Services oder anderer verteilter Dienste.

DHCP
Domain Host Configuration Protocol; ermöglicht es Hosts, ihre IP-Konfiguration beim Booten von einem zentralen Server zu laden.

DHTML
Dynamic HTML; Kombination aus HTML, CSS und JavaScript, die die dynamische Änderung von Elementen einer Webseite ermöglicht.

Dickte
Gesamte Breite, die ein bestimmter Buchstabe einnimmt.

DIN
Deutsches Institut für Normung; zentrale Autorität für Normen und Industriestandards in Deutschland. Bekannt sind beispielsweise die DIN-Papierformate, die Schriftklassifizierung nach DIN oder das DIN-66001-Flussdiagramm.

Disc-at-once
Technik, bei der der gesamte Brennvorgang einer Audio-CD ohne Unterbrechung durchgeführt wird. Einige ältere Audio-CD-Player bestehen auf solche CDs.

DMA-Kanal
Direct Memory Access ist eine ältere Technik für den direkten Datenaustausch zwischen RAM und Peripherie


(® Bus Mastering).

DNS
Domain Name System; hierarchisches Namenssystem für Internet-Hosts; definiert Namen wie www.galileo-press.de.

DOM
Document Object Model; API für den Zugriff auf die Baumstruktur eines XML- oder HTML-Dokuments. Definiert vom W3C und in vielen Programmiersprachen realisiert.

DoubleWord (DWord) Allgemeine Bezeichnung für 32 Bit (4 Byte oder 2 Words).

DSL
Digital Subscriber Line; Internetzugang über serielle Leitungen mit hoher Geschwindigkeit dank hochfrequenter Signale. ADSL (Asymmetric DSL) bietet eine hohe Download-, aber niedrige Upload-Datenrate (eher für Privatkunden geeignet), während bei SDSL (Symmetric DSL) beide Geschwindigkeiten gleich sind.

DTD
Document Type Definition; eine Vorlage für ein spezielles SGML- oder XML-Dokumentformat.

DTP
Desktop Publishing; die komplette Herstellung fertiger Druckvorlagen an einem Computerarbeitsplatz.

ECMA
European Computer Manufacturers’ Association; Gremium zur Standardisierung von Sprachen, Formaten oder Schnittstellen im IT-Bereich. Bekannt ist etwa ECMA-262 oder ECMAScript, der standardisierte Sprachkern von JavaScript.

EIDE Enhanced Integrated Device Electronics; Standardanschluss für interne Laufwerke.

Eingabeaufforderung
Auch Prompt; Zeichen zur Eingabebereitschaft in einer Konsole. Je nach Betriebssystem und konkreter Shell unterschiedlich aufgebaut.

Endlicher Automat
® Turing-Maschine.

Enterprise-Anwendung
Verteilte Client-Server-Anwendung zur Ausführung verschiedener Geschäftsprozesse.

Enterprise Java Beans
Verteiltes Komponentenmodell für die Zusammenarbeit mit entfernten Java-Anwendungen.

Escape-Sequenz
Spezielle Schreibweise eines nicht darstellbaren Zeichens in einem String. In C und verwandten Sprachen zum Beispiel durch ein Backslash realisiert: \n ist eine Zeilenumbruch, \" ein Anführungszeichen innerhalb normaler Anführungszeichen und so weiter.

Ethernet
Standard für lokale Netzwerke, der das CSMA/CD-Verfahren verwendet. Hardwaretechnisch über verschiedene Kabeltypen realisiert, vor allem Twisted-Pair- oder Koaxialkabel.

Farbaddition
Mischverfahren der Lichtfarben. Die drei Primärfarben Rot, Grün und Blau beleuchten eine dunkle Fläche (zum Beispiel den Bildschirm) und vermischen sich zu allen erforderlichen Farben.

Farbkanäle
Aufteilung der Grundfarben eines Farbmodells in einzelne Komponenten, die separat gespeichert werden.

Farbseparation
Umrechnung von RGB-Farbe in CMYK-Farbe für die Ausgabe auf einem speziellen Gerät (Drucker, Belichter und so weiter). Je nach Verfahren können unterschiedliche Ergebnisse herauskommen.

Farbsubtraktion
Mischverfahren der Körper- oder Pigmentfarben. Die Grundfarben Cyan, Magenta und Gelb sowie die Kontrastfarbe Schwarz werden durch Übereinanderdruck zu verschiedenen Farben gemischt.

Farbtiefe
Bit-Breite der Farbkanäle beziehungsweise der Farbwerte eines Bildes.

FAT
File Allocation Table, Dateizuordnungstabelle. Sammelname für verschiedene Windows-Dateisysteme (FAT 16, FAT 32).

FDDI
Fiber Distributed Data Interface; LAN- und WAN-Standard auf der Basis eines ringförmigen Lichtwellenleiter-Netzes.

FIFO
First In, First Out; Speichermodell der Queue (Warteschlange). Daten werden am einen Ende hereingeschoben und am anderen herausgeholt.

FireWire
Auch IEEE 1394 ; schnelle serielle Leitung (400 MBit/s); wird für den digitalen Videoschnitt, aber auch immer häufiger für den Anschluss externer Laufwerke verwendet.

Fließkommazahl
Im wissenschaftlichen Format (Exponentialschreibweise) gespeicherte Zahl, bei der der Exponent die (variable) Position des Kommas bestimmt.

FTP
File Transfer Protocol; Protokoll für die Übertragung von Dateien über ein TCP/IP-Netzwerk.

Funktion
In der Mathematik eine Vorschrift, die für einen Eingabewert x einen bestimmten Ausgabewert f(x) berechnet. In einem Computerprogramm eine in sich geschlossener Block von Anweisungen, der mit seinem Namen und eventuellen Parametern aufgerufen wird und einen Wert zurückgeben kann.

GAN
Global Area Network; Netzwerk, das über Kontinente hinweg reicht. Das größte GAN ist das Internet.

Gestaltungsraster
Rastersystem, das der Vereinheitlichung eines Layouts dient: Bestimmte Bereiche werden für spezielle Elemente wie Satzspiegel, Abbildung oder Schmuckelement reserviert.

Grafische Benutzeroberfläche
Auch GUI (Graphical User Interface). Mit der Maus bedienbare Benutzerschnittstelle eines Betriebssystems, bei der Befehle durch Anklicken von Symbolen oder Drag and Drop erteilt werden.

Green Book
Standard für die CDi (CD-interactive), einen frühen Multimedia-Versuch von Philips.

Handshake
Aushandlung der Leitungsmodalitäten zwischen zwei Modems. Drei-Wege-Handshake: Beginn einer TCP-Verbindung.

HTTP
HyperText Transport Protocol. TCP/IP-Anwendungsprotokoll zur Übertragung von Webseiten vom Server an den Browser.

Hybrid-CD
CD-ROM mit einer Datenpartition für Windows (ISO 9660) und einer weiteren für Mac  OS (HFS).

Hypertext
Text mit eingebauten, automatischen Querverweisen, die durch Anklicken ein anderes Dokument öffnen oder an eine andere Stelle blättern.

I/O-Basisadresse
Systemressource; die Speicheradresse, über die die CPU mit einem bestimmten Gerät kommuniziert.

IANA
Internet Assigned Numbers Association; zentrale Autorität für die Vergabe von IP-Adressen.

ICMP
Internet Control Message Protocol. Einfaches Protokoll, das IP-Datagramme zu Testzwecken an entfernte Rechner versendet, um Verbindungen zu überprüfen. Mit diesem Protokoll arbeitet das Dienstprogramm ping.

IEEE
Institute of Electrical and Electronics Engineers; internationale Vereinigung von Elektronik-Ingenieuren, die bestimmte Standards beschließt. Bekannt sind etwa IEEE 802, eine Sammlung von Netzwerkstandards, oder IEEE 1394, der FireWire-Anschluss.

IMAP
Internet Message Access Protocol; modernes Protokoll für den Betrieb von E-Mail-Postfächern. In einem IMAP-Postfach können die Nachrichten beliebig in Ordner sortiert und gelagert werden.

Integer
Ganze Zahl.

Inverse Kinematik
Technik der 3-D-Animation: Durch die Definition von Gelenken wird ein komplettes Objekt realistisch mitbewegt, wenn ein einzelner Teil des Objekts verschoben wird.

IP (Internet Protocol)
Das Vermittlungsprotokoll der TCP/IP-Familie. Übernimmt die Adressierung der Hosts und die Übertragung der Daten über verschiedene Netzwerke hinweg. Die klassische Version, IPv4, verwendet 32 Bit lange Adressen; da diese knapp zu werden drohen, wurde inzwischen IPv6 mit 128-Bit-Adressen entworfen.

IrDA
InfraRed Data Association. Standard für die Infrarot-Datenübertragung zwischen dem Computer und externen Peripheriegeräten.

IRQ
Interrupt Request; Systemressource: Nummer eines Kommunikationskanals zur Ansteuerung von Peripheriegeräten.

ISA
Industry Standard Architecture; allmählich aussterbender Steckplatz für Erweitungskarten auf der Mainboard. Nur 16 Bit breit und mit 8,33 MHz Taktrate ausgestattet.

ISDN
Integrated Services Digital Network; europäischer Standard für digitale Telefonie. Ein ISDN-Anschluss bietet zwei separate Kanäle für Telefongespräche, Faxe oder Datenübertragung mit je 64 kBit/s (B-Kanäle) sowie einen separaten Kanal für Verwaltungsdaten (D-Kanal).

ISO
International Organization for Standardization; erlässt internationale Normen und Industriestandards. Im IT-Bereich sind etwa die ISO-8859-Zeichensätze oder das CD-ROM-Dateiformat ISO 9660 relevant.

Java
Objektorientierte Programmiersprache von Sun Microsystems mit dem Vorteil, dass einmal kompilierte Programme dank einer leicht portierbaren Ausführungseinheit, der virtuellen Java-Maschine (JVM), auf vielen verschiedenen Plattformen laufen.

JavaScript
Skriptsprache, die die dynamische, interaktive Modifikation von Webseiten im Browser ermöglicht.

JDBC
Java-Schnittstelle für die Datenbankprogrammierung; es sind Treiber für viele verschiedene Datenbanksysteme verfügbar.

JFC
Java Foundation Classes; Klassenbibliothek zur Programmierung von Grafik- und GUI-Anwendungen.

Joliet
Erweiterung des ISO-9660-Dateiformats für die Verwendung langer Window-Dateinamen.

Kapitälchen
Spezielles Alphabet, in dem speziell aufbereitete Großbuchstaben an die Stelle von Kleinbuchstaben treten.

KDE
K Desktop Environment; Desktop-Arbeitsumgebung für UNIX-Systeme.

Kerning
Auch Unterschneidung oder Laufweitenausgleich; Anpassung der Abstände zwischen speziellen Buchstabenkombinationen.

Keyframe
Spezielles Frame (Einzelbild) in der Animations- und Videotechnik, das eine Zustandsänderung markiert.

Koaxialkabel
Kabeltyp, bei dem eine innere leitende Schicht von einer Isolationsschicht und einer weiteren leitenden Schicht umgeben ist. Bekannt als Antennenkabel; wird auch in der Netzwerktechnik eingesetzt.

Kommandozeile
Benutzerschnittstelle im Dialogbetrieb: Ein Benutzer gibt Befehle in Textform ein, die sofort ausgeführt werden.

Komplexität
Angabe der Größenordnung für die Laufzeit eines Algorithmus.

Konsole
® Kommandozeile.

LAMP-System
Webserversystem, auf dem eine Kombination aus dem Betriebssystem Linux, dem Webserver Apache, der Datenbank MySQL und der Skriptsprache PHP beziehungsweise Perl oder Python laufen.

LAN
Local Area Network; lokales Netzwerk.

LaTeX
System für den professionellen Textsatz, besonders für wissenschaftliche Publikationen. Basiert auf dem Satzprogramm TeX von Donald E. Knuth.

LCD
Liquid Crystal Display; elektronisches Anzeigesystem auf der Basis von Flüssigkristallen.

LDAP
Lightweight Directory Access Protocol; verbreiteter Verzeichnisdienst.

LED-Drucker
Vereinfachte Form des Laserdruckers, bei der die Belichtung durch eine Reihe von Leuchtdioden durchgeführt wird.

LIFO
Last In, First Out; Speichermodell des Stacks (Stapel). Daten werden »oben« aufgelegt und wieder heruntergeholt.

Lineare Suche
Suchverfahren, das in einer unsortierten Liste ein Element nach dem anderen mit dem gesuchten Wert vergleicht.

Literal
»Wörtlich« gemeinte Konstante in einem Computerprogramm.

Little-Endian-Architektur
Spezielle Hardware-Architektur: Bei Zahlen, die mehrere Byte breit sind, wird das höchstwertige Byte am Anfang gespeichert. Gegenteil: Little-Endian-Architektur.

Login
Benutzeranmeldung an einem UNIX-System.

MAC-Adresse
Hardware-Adresse einer Ethernet-Karte und anderer Netzwerkgeräte.

MAN
Metropolitan Area Network; Netzwerk, das ein komplettes Stadtgebiet umfasst.

MIDI
Musical Instruments’ Digital Interface; Standard für die Kommunikation mit digitalen Musikinstrumenten (Synthesizern).

MIME
Multipurpose Internet Mail Extension; Standard für die Angabe von Datentypen, der ursprünglich für E-Mail-Attachments entwickelt wurde, aber auch im Web eine wichtige Rolle spielt.

MMU
Memory Management Unit; Teil der CPU, der für die Speicherverwaltung zuständig ist.

Mounten
Einbinden eines Datenträgers in das Dateisystem beziehungsweise einen Verzeichnisbaum.

MP3
MPEG 1 Audio Layer 3; Format für die Audiokomprimierung, das auf hörphysiologischen Messungen basiert und so vornehmlich Bereiche weglässt, die von den meisten Menschen nicht gehört werden.

MPEG
Motion Picture Expert Group; diverese Formate zur effizienten Speicherung von Digitalvideo mit hoher Qualität.

MTU
Maximum Transmission Unit; maximale Größe für IP-Datenpakete über eine bestimmte Leitung.

NAT
Network Address Translation; Umsetzung privater IP-Adressen in öffentliche zum Übergang in öffentliche Netze.

NetBEUI
NetBIOS Extended User Interface; klassisches Microsoft-Netzwerkprotokoll für kleine LANs.

NFS
Network File System; bevorzugtes Netzwerk-Dateisystem unter UNIX.

NNTP
Network News Transport Protocol; Protokoll für die Übertragung von Newsgroup-Daten.

Normalisierung
Herstellung der Normalform einer relationalen Datenbank, in der es keine Redundanzen und Inkonsistenzen gibt.

NURBS
Non-Uniform Rational B-Splines; spezielle Form von 3-D-Objekten, die aus der Transformation von Splines (Vektorformen) entstehen.

Nyquist-Theorem
Auch Shannon-Theorem; besagt, dass für die Darstellung von Daten einer bestimmten Frequenz mindestens die doppelte Trägerfrequenz (Sampling-Rate) erforderlich ist.

O-Notation
Darstellungsform für die Komplexität von Algorithmen: Eine Funktion f(N) besitzt die Komplexitätsklasse O(g(N)), wenn sich f(N) für große N der Funktion g(N) annähert.

Objektorientierung
Modernes Programmierverfahren, bei dem Datenstrukturen und Funktionen eine Einheit bilden (Kapselung).

ODBC
Open Database Connectivity; Microsoft-Datenbankschnittstelle, die in die Windows-Betriebssysteme integriert ist.

Orange Book
Standard für die beschreibbare und die wiederbeschreibbare CD (CD-R beziehungsweise CD-RW).

OSI-Referenzmodell
Standardmodell für die Netzwerkkommunikation mit sieben Schichten (Funktionsebenen).

OSPF
Open Shortest Path First; Routing-Protokoll.

Parent-Prozess
UNIX-Prozess, aus dem ein anderer durch den Systemaufruf fork() abgeleitet wird.

Partitionierung
Unterteilung der Festplatte in mehrere Abteilungen, die sich wie separate Datenträger verhalten.

PCI
Peripheral Component Interface; aktueller Anschluss für Einsteckkarten auf der Mainboard mit 32 Bit und 33 MHz.

PCMCIA
Personal Computer Memory Card International Association; Anschluss für Memory-Cards und Erweiterungsmodule an Notebooks.

PDF
Portable Document Format; Dateiformat von Adobe, das in der Druckvorstufe immer häufiger als PostScript-Ersatz verwendet wird. Auch im Web werden oft PDFs zum Download angeboten. Wichtigster Vorteil: Alle im Dokument verwendeten Schriften werden mit in die Datei gepackt.

PDF-X
Sammlung von Konventionen für PDF-Dokumente in der professionellen Druckvorstufe.

Perl
Practical Extraction and Report Language; Skriptsprache aus dem UNIX-Bereich, die vor allem von Systemadministratoren und für die CGI-Programmierung verwendet wird.

PHP
Rekursives Akronym für PHP:Hypertext Preprocessor; verbreitete Sprache für serverseitige Web-Anwendungen.

Pipe
Verknüpfung der Ausgabe eines Programms mit der Eingabe eines anderen.

Plug & Play
Automatische Konfiguration von Hardware: Geräte werden beim Anschließen automatisch erkannt.

POP3
Post Office Protocol, Version 3. Häufigstes Protokoll für E-Mail-Postfächer.

POSIX
Standardisierung der Eigenschaften, die ein UNIX-System besitzen muss.

PostScript
Druckseitenbeschreibungssprache von Adobe; wird von hochwertigen Druckern und Belichtern direkt verstanden.

PPP
Point-to-Point Protocol; Verfahren für den Netzwerkzugriff über eine serielle Stand- oder Wählleitung.

Preflight
Simulation der Ausgabe eines DTP-Projekts, um fehlende oder problematische Elemente zu finden.

Primärschlüssel
Eindeutiges Identifikationsmerkmal eines Datensatzes in einer relationalen Datenbank.

Prompt
® Eingabeaufforderung.

Proof
Hochwertiger Farbausdruck, der das gewünschte Aussehen des späteren Druckbildes zu Testzwecken möglichst genau darstellen soll.

Proprotionalschrift
Schrift, in der die einzelnen Zeichen je nach ihrer Breite unterschiedlich viel Platz einnehmen.

Prozess
Aufgabe, die von einem Betriebssystem gleichzeitig mit anderen Aufgaben durchgeführt wird. Jedem Prozess stehen aus seiner eigenen Sicht die vollständigen, ungeteilten Systemressourcen zur Verfügung; das System betreibt Prozessmanagement, um zwischen ihnen umzuschalten.

Prädikatenlogik
Mathematisch-formale Schreibweise der Aussagelogik; begründet 1879 von Gottlob Frege.

Punkt (Point)
Maßeinheit für die Schriftgröße. Heute ist in der Regel der DTP-Punkt (1/72 Inch) gemeint, obwohl es eine Reihe leicht abweichender Einheiten gibt, die ebenfalls Punkt heißen.

Queue
® FIFO.

QuickSort
Schnelles Sortierverfahren, das durch rekursive »Teile-und-Herrsche«-Aufrufe funktioniert.

Race Condition
Wettstreit mehrerer Prozesse um eine Systemressource.

RAID
Redundant Array of Independent (oder Inexpensive) Disks. Logischer Zusammenschluss mehrerer Festplatten zur Steigerung der Geschwindigkeit oder der Sicherheit.

Raytracing
3-D-Rendering-Verfahren, bei dem die Wirkung eines Lichtstrahls von der beleuchteten Stelle aus rückwärts gerechnet wird.

RDBMS
Relational Database Management System. Programm zur Verwaltung relationaler Datenbanken.

Register
Rechenzelle der CPU.

Registermaschine
Automaten- beziehungsweise Rechnersimulation, die das von-Neumann-Modell realisiert.

Reguläre Ausdrücke
In verschiedenen Programmiersprachen und Anwendungen verfügbares Verfahren für Mustervergleiche zum Suchen und Ersetzen.

Rekursion
Problemlösung durch ineinander verschachtelte Aufrufe derselben Funktion.

Relationale Datenbank
Datenbank, die aus mehreren miteinander verknüpften Tabellen besteht.

RFC
Request For Comments; Dokument zur öffentlichen Darstellung von Internet-Protokollen und -Standards.

RIP
Routing Information Protocol; wichtiges internes Routing-Protokoll unter UNIX.

RISC
Reduced Instruction Set Computing; CPU-Architektur, die durch einen stark verkleinerten Befehlssatz effizienter arbeitet.

RMI (Remote Method Invocation)
Aufruf von Methoden entfernter Java-Klassen für Enterprise-Anwendungen.

Router
Rechner, der eine Verbindung zwischen zwei verschiedenen Netzwerken vermittelt.

Samba
SMB-Server für UNIX-Systeme; gewissermaßen eine freie Windows-Server-Implementierung.

Sampling
Digitalisierung von Audio durch regelmäßige Messungen pro Sekunde.

SAX
Simple API for XML; ereignisbasierte Parsing-API für XML-Dokuemente in verschiedenen Programmiersprachen.

Schaltalgebra
® Boolesche Algebra.

Schichtenmodell
Modell der Netzwerkkommunikation oder sonstigen Datenübertragung, das verschiedene Funktionsebenen unterscheidet – beim OSI-Referenzmodell zum Beispiel sieben.

SCSI
Small Computer System Interface; ein paralleler Anschluss für interne und externe Peripherie, besonders wichtig für Festplatten in Server-Systemen.

SDSL
® DSL.

SGML
Standard Generalized Markup Language; klassische Meta-Sprache zur Formulierung beliebiger Auszeichnungssprachen wie etwa das herkömmliche HTML.

Shannon-Theorem
® Nyquist-Theorem.

Shell
® Kommandozeile.

Signal
UNIX-Mechanismus zur Benachrichtigung von Prozessen. Wird über den Systemaufruf kill() übermittelt.

SOAP
Simple Object Access Protocol; Kommunikationsprotokoll für Web Services.

Socket
Ein Endpunkt der TCP/IP-Datenkommunikation.

Solaris
UNIX-kompatibles Betriebssystem von Sun Microsystems.

Spline
Vektorform, insbesondere in einem 3–D-Programm.

SQL
Structured Query Language; Standard-Abfragesprache für relationale Datenbanken.

SSH
Secure Shell; Sichere Variante von Telnet, deren Daten über eine verschlüsselte Verbindung übertragen werden.

Stack
® LIFO.

Stack-Overflow
Programmabsturz durch Überfüllung des System-Stacks, also des Stapelspeichers für Rücksprungadressen.

String
Zeichenkette, also ein Textblock in einem Computerprogramm.

Subnet Mask
Bitmaske, die angibt, welche Bits einer IP-Adresse das Netzwerk und welche den Host darstellen.

Subnetting
Unterteilung eines IP-Netzes einer herkömmlichen Klasse in mehrere Teilnetze.

Supernetting
Verbindung mehrerer IP-Netze einer herkömmlichen Klasse zu einem Gesamtnetz.

SVG
Streaming Vector Graphics; XML-basiertes Format für animierte, interaktive Vektorgrafik im Web.

Symbolische Konstante
Platzhalter in einem Computerprogramm, der für einen konstanten Wert steht, beispielsweise für einen Umrechnungsfaktor.

Syslog
Einrichtung des Betriebssystems UNIX für die automatische Protokollierung von Fehlern und sonstigen Ereignissen.

System V Das klassische AT&T-UNIX.

Systemaufruf
Aufruf einer Funktion, die der Kernel des Betriebssystems bereitstellt.

Systemvariable
Auch Umgebungsvariable; eine systemweit gültige Variable, in der eine Einstellung des Betriebssystems gespeichert ist.

Task Scheduler
Prozess im Kernel eines Betriebssystems, der die Rechenzeit an die unterschiedlichen Prozesse verteilt.

TCP
Transmission Control Protocol; zuverlässiges Transportprotokoll der Internet-Protokollfamilie.

TCP/IP
Transmission Control Protocol / Internet Protocol; die Internet-Protokollfamilie, benannt nach ihrem wichtigsten Transportprotokoll und ihrem Vermittlungsprotokoll.

Telnet
Terminal-Emulation in einem TCP/IP-Netzwerk.

Terminal
Endgerät eines Rechners seit den 60er Jahren: Ein- und Ausgabeeinheit; zunächst umgebauter Fernschreiber, später mit Monitor ausgestattet. Heute gibt es fast nur noch virtuelle Terminals, also Programme, die eine Terminal-Umgebung bereitstellen.

Terminator
Abschlusswiderstand, beispielsweise bei SCSI oder bei koaxial-basiertem Ethernet.

TFT
Thin Flat Transistor; hochwertigstes Verfahren zur Steuerung von LCD-Displays: Jedes einzelne Flüssigkristall wird durch einen eigenen Transistor angesteuert.

Thread
Leichtgewichtige Alternative zu einem Prozess; meist laufen innerhalb eines Prozesses mehrere Threads. Besonderheit: Ein Thread teilt sich einen Speicherbereich und alle Ressourcen mit den anderen Threads seiner Gruppe.

Timesharing
Verfahren für den gleichzeitigen Betrieb mehrerer Terminals an einem Computer.

Token-Passing
Netzzugangsverfahren, bei dem ein »Rederecht« in Form eines speziellen Datenmusters herumgereicht wird.

Token-Ring-Netzwerk
LAN-Standard von IBM; ringförmiges Netzwerk, das nach dem Token-Passing-Verfahren arbeitet.

Top Level Domain
Oberste Ordnungseinheit von Domain-Namen im Internet. Man unterscheidet Länder-Top Level Domains (ccTLDs) wie .de für Deutschland oder .uk für Großbritannien und generische TLDs wie .com oder .org.

Track-at-once
Technik, bei der der Brennvorgang einer Audio-CD Track für Track einzeln durchgeführt wird. Gegenbegriff: Disc-at-once.

TrueType
Vektorbasiertes Format für Schriften, entwickelt von Microsoft und Apple. TrueType-Fonts können gleichermaßen auf Bildschirm und Drucker ausgegeben werden.

TTL
Time-to-Live; Anzahl der Router, die ein IP-Datagramm passieren kann: Jeder Router zieht 1 von diesem Wert ab; bei 0 wird das Paket verworfen. Dies verhindert, dass unzustellbare Datagramme ewig im Netz kreisen.

Turing-Maschine
Auch endlicher Automat; Automatenmodell nach Alan Turing: Eine Maschine aus einem Endlosband mit Feldern, die je ein Zeichen eines bestimmten Zeichenvorrats aufnehmen können. Jeder Arbeitsschritt liest das Zeichen unter dem Schreib/Lesekopf, kann ein neues schreiben und das Band um einen Schritt bewegen. Je nach gelesenem Zeichen und vorherigem Zustand wechselt die Maschine in einen anderen ihrer endlich viele Zustände.

Turing-Vollständigkeit
Eigenschaft einer Programmiersprache oder einer Maschine, die sämtliche von einer Turing-Maschine lösbaren (und damit sämtliche berechenbaren Probleme überhaupt) lösen kann.

Tweening
Kurzform von In-Betweening; Animationstechnik, bei der aus einem Anfangs- und einem Endzustand automatisch Zwischenbilder berechnet werden.

UDDI
Universal Description, Discovery and Integration. Registrierungsdienst für Web Services.

UDP
User Datagram Protocol; schnelles, verbindungsloses Transportprotokoll der Internet-Protokollfamilie.

UML
Unified Modeling Language; Technologie zur Modellierung von Enterprise-Anwendungen durch Diagramme, die nicht nur Programmabläufe, sondern auch Geschäftsprozesse abbilden.

Unicode
Neu entwickelter Computerzeichensatz mit dem Ziel, die Zeichen sämtlicher Schriftsysteme der Welt zu standardisieren. Die Zeichenbreite beträgt je nach Bereich 1 bis 4 Byte.

Unterschneidung
® Kerning.

URL
Uniform Resource Locator; eindeutige Adresse eines Dokuments im Internet. Besteht aus dem Zugriffsverfahren (Protokoll), dem Hostnamen und dem Dateipfad.

USB
Universal Serial Bus; moderne serielle Schnittstelle für externe Peripheriegeräte.

Usenet
Die klassische Hierarchie der Internet-Newsgroups.

UTF-8 Spezielle Schreibweise für Unicode-Zeichen, in der ASCII-Zeichen mit einem Byte auskommen, während alle anderen Zeichen zwei bis vier Byte belegen.

Vektorgrafik
Computergrafik, bei der Kurven und Linien auflösungsunabhängig als mathematische Formeln gespeichert werden.

Vererbung
Fachbegriff der Objektorientierung: Weitergabe der Eigenschaften einer Klasse an einer abgeleitete Klasse.

Verteilte Anwendung
® Enterprise-Anwendung.

Verzeichnisdienst
Verteilter Informationsdienst, der der Verbreitung von Informationen über Ressourcen und der zentralen Verwaltung von Zugriffsrechten dient. Beispiele: LDAP, Active Directory, NIS (Network Information Service).

VLSM
Variable Length Subnet Mask; asymmetrische Aufteilung eines IP-Netzes in Teilnetze unterschiedlicher Größe.

Von-Neumann-Rechner
Rechnermodell nach John von Neumann, dem im Wesentlichen alle heutigen Computer genügen.

W3C
World Wide Web Consortium; Zusammenschluss von Herstellern und Einzelpersonen, die die Standards für World Wide Web, HTML und verwandte Technologien festlegt.

WAN
Wide Area Network; Netzwerk, dessen Bereich ein größeres, überregionales Gebiet umfasst. Manchmal auch einfach der allgemeine Gegenbegriff zum LAN (lokalen Netzwerk).

Web Service
Verteilte Anwendung, die World Wide Web-Technologien zur Kommunikation verwendet.

White Book
Standard für die Video-CD (nicht DVD).

Win32
Sammelbezeichnung für alle 32-Bit-Windows-Betriebssysteme von Microsoft: Windows 95, 98 und Me sowie die NT-Familie mit Windows NT, 2000, XP und Server 2003.

Win32 API
Systemschnittstelle zur Programmierung von Windows-Anwendungen.

Wireless LAN (WLAN)
Standard für drahtlose Funknetze nach IEEE 802.11.

Wohlgeformtheit
Eigenschaft von XML-Dokumenten, in denen die Elemente korrekt verschachtelt sind und andere Standards eingehalten werden.

Word
Allgemeine Bezeichnung für 16 Bit (2 Byte).

Wortbreite
Eigenschaft eines Prozessors oder einer Datenleitung; gibt an, wieviele Bit parallel verarbeitet oder transportiert werden können.

WSDL
Web Service Definition Language. XML-basierte Sprache zur Beschreibung von Web Services.

WYSIWYG
What You See Is What You Get; Arbeitsweise des Desktop Publishing: Ein Dokument wird am Bildschirm so erstellt, wie es später im Druck aussehen wird.

X Window
Der X Window Server oder X-Server stellt die grundlengende Funktionalität für den Betrieb grafischer Benutzeroberflächen unter UNIX bereit.

XHTML
XML-basierte Neudefinition von HTML.

XML
eXtensible Markup Language; auf SGML aufbauende Meta-Sprache für die Definition beliebiger Auszeichnungssprachen mit spezieller Optimierung für den Netzwerk- und Internet-Gebrauch.

XML Schema
XML-basierte Sprache für die Definition von Dokumentformaten; mächtiger als DTDs.

XSL-FO
eXtensible Stylesheet Language, Formatting Objects. Definition spezieller Layout-Anweisungen für die visuelle Darstellung von XML-Dokumenten.

XSLT
eXtensible Stylesheet Language Transformation. Satz spezieller Anweisungen für die Umwandlung von XML-Dokumenten in andere Formate wie HTML oder PDF.

Zeiger
Referenz auf eine Variable oder Funktion beziehungsweise allgemein auf eine Speicheradresse.

  

Einstieg in PHP 5

Einstieg in Java

C von A bis Z

Einstieg in C++

Einstieg in Linux

Einstieg in XML

Apache 2




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