Galileo Computing < openbook >
Galileo Computing - Professionelle Buecher. Auch fuer Einsteiger.
Galileo Computing - Professionelle Buecher. Auch fuer Einsteiger.


Kompendium der Informationstechnik
 von Sascha Kersken
EDV-Grundlagen, Programmierung, Mediengestaltung
Buch: Kompendium der Informationstechnik
gp Kapitel 20 Macromedia Flash
  gp 20.1 Arbeitsumgebung und Werkzeuge
    gp 20.1.1 Zeichnungen erstellen
    gp 20.1.2 Mit Text arbeiten
    gp 20.1.3 Die restlichen Werkzeuge
  gp 20.2 Animationstechniken
    gp 20.2.1 Elemente und Begriffe der Zeitleiste
    gp 20.2.2 Bewegungs-Tweening
    gp 20.2.3 Maskenebenen verwenden
    gp 20.2.4 Form-Tweening
    gp 20.2.5 Arbeiten mit Symbolen und Instanzen
    gp 20.2.6 Anwendungsbeispiel: Bauanleitung für ein Fahrrad
    gp 20.2.7 Arbeiten mit Farbeffekten
  gp 20.3 Medienintegration
    gp 20.3.1 Sound
    gp 20.3.2 Bitmaps importieren und verwenden
    gp 20.3.3 Digitalvideo
  gp 20.4 Filme exportieren und in Webseiten einbetten
    gp 20.4.1 Überblick über die Exportfunktionen
    gp 20.4.2 Der einfache Export einer SWF-Datei
    gp 20.4.3 SWF-Filme in HTML einbetten
    gp 20.4.4 Die Funktion »Veröffentlichen«
  gp 20.5 Interaktivität mit ActionScript
    gp 20.5.1 Erstes Beispiel: Ein Film, der am Ende anhält
    gp 20.5.2 Schaltflächen verwenden
    gp 20.5.3 Die Aktion Goto
    gp 20.5.4 Andere Filme laden: die loadMovie-Aktionen
    gp 20.5.5 Steuern von Movieclips
    gp 20.5.6 Eigenschaften von Movieclip-Instanzen
    gp 20.5.7 Verschiedene ActionScript-Lösungen
  gp 20.6 Zusammenfassung

gp

Prüfungsfragen zu diesem Kapitel (extern)


Galileo Computing

20.4 Filme exportieren und in Webseiten einbetten  downtop

In diesem Unterabschnitt werden Möglichkeiten vorgestellt, einen Flash-Film für diverse Verwendungszwecke zu exportieren und anschließend in unterschiedlichen Umgebungen einzubetten. Neben der verbreitetsten Art der Verwendung, nämlich dem Export des Films als SWF-Datei und deren Einbettung in ein HTML-Dokument, gibt es noch eine Reihe weiterer Anwendungsmöglichkeiten.


Galileo Computing

20.4.1 Überblick über die Exportfunktionen  downtop

Es existieren verschiedene Menübefehle, die alle in irgendeiner Form mit dem Export eines Films zu tun haben. Hier zunächst eine kleine Übersicht über diese Optionen und ihren jeweiligen Verwendungszweck:

gp  Datei • Film exportieren...
Exportiert den aktuell bearbeiteten Film in verschiedene Exportformate. Das am häufigsten gewählte Format ist hier natürlich SWF. Interessant ist aber auch das Format Animiertes GIF, mit dem Sie zum Beispiel auf einfache Art und Weise ein Werbebanner erstellen können. Die verschiedenen Videoformate werden dagegen verwendet, um Flash-Filme für Fernseh- und sonstige Filmproduktionen zu verwenden (vielleicht ist Ihnen auch schon aufgefallen, dass es immer mehr Trailer oder auch Werbefilme gibt, die ganz offensichtlich mit Flash erstellt wurden).
gp  Datei • Bild exportieren...
Exportiert nur das aktuelle Frame, in dem sich der Abspielkopf befindet, in verschiedene Vektor- und Bitmap-Dateiformate. Dient zum Beispiel der Erstellung eines Vorschau-Bildes für einen Link auf einen bestimmten Flash-Film oder auch der Bereitstellung eines Ersatzbildes für Umgebungen, in denen kein Flash-Player zur Verfügung steht.
gp  Datei • Einstellungen für Veröffentlichungen... und Datei • Veröffentlichen
Fasst auf intelligente Art eine Reihe verschiedener Export-Optionen zusammen. Besonders hilfreich ist hier, dass beim Export einer SWF-Datei auch gleich eine passende HTML-Datei automatisch erstellt werden kann, die den nötigen Code für die Einbettung des Films enthält. Ein nettes Zusatzformat sind so genannte Projektoren: Hier wird der Flash-Film zusammen mit einer Player-Komponente als ausführbares Programm gespeichert, sodass er auf einem beliebigen Computer auch ganz ohne Flash-Player betrachtet werden kann. Diese Veröffentlichungsmethode ist von Macromdias Multimedia-Authoring-Programm Director (siehe Kapitel 10, Multimedia) bekannt – da die wichtigste Zielplattform für Director-Produktionen nicht das Web, sondern die Multimedia-CD-ROM beziehungsweise -DVD ist, ist es wichtig, ein selbstständig lauffähiges Programm zu erzeugen.
gp  Steuerung • Film testen und Steuerung • Szene testen
Diese bereits weiter oben besprochenen Funktionen dienen primär dazu, den Film beziehungsweise die aktuelle Szene unter den Bedingungen einer Web-Umgebung zu testen. Viele Aspekte eines Flash-Films, zum Beispiel die verschachtelte Animation innerhalb von Movieclips oder bestimmte Interaktionsmöglichkeiten, laufen in der Arbeitsumgebung von Flash nämlich nicht. Beide Optionen exportieren natürlich eine SWF-Datei. Der Hauptunterschied zu Film exportieren besteht darin, dass an dieser Stelle keine Einstellungen vorgenommen werden können.

Galileo Computing

20.4.2 Der einfache Export einer SWF-Datei  downtop

Im Folgenden werden die grundlegenden Optionen für den Export eines Flash-Films als SWF-Datei behandelt, wie sie für den Einsatz auf einer Webseite benötigt wird.

Wählen Sie als Erstes den Menübefehl Datei • Film exportieren... Es werden eine Reihe verschiedener Exportformate angeboten, wie QuickTime oder Animiertes GIF und so weiter. Im Moment sollte Sie jedoch nur das standardmäßig voreingestellte Format Flash Player (Dateiendung .swf) interessieren.

Nach Wahl des Ordners, Eingabe des Dateinamens und Klick auf OK wird ein umfangreicher Dialog mit verschiedenen Export-Optionen angezeigt:

Die Einstellung Ladereihenfolge bestimmt, in welcher Reihenfolge übereinander liegende Ebenen geladen werden. Der Standardwert Nach oben besagt, dass die unterste Ebene zuerst geladen wird, anschließend die weiter oben liegenden Ebenen. Nach unten bedeutet dagegen, dass mit der obersten Ebene begonnen wird. Im Allgemeinen ist die Einstellung Nach oben sinnvoller; Nach unten ist möglicherweise angebracht, wenn Sie einen grafisch sehr aufwändigen, aber inhaltlich nicht sonderlich wichtigen Hintergrund erstellt haben.

Unter Optionen finden Sie die folgenden vier Auswahlfelder:

gp  Größenbericht erstellen. Es wird eine Textdatei mit verschiedenen Informationen über den Film angelegt, insbesondere über den Speicherbedarf der einzelnen Frames, Szenen, Symbole und sonstigen Ressourcen.
gp  Vor Import schützen. Sorgt dafür, dass die SWF-Datei nicht wieder in Flash zurückimportiert werden kann. Da im Web eine Reihe von »Flash Unprotectors« kursieren, die diesen »Schutz« wieder aufheben, ist das allerdings keine besonders sichere Methode.
gp  Trace-Aktion übergehen. Wenn Sie dieses Feld ankreuzen, werden sämtliche Aufrufe der ActonScript-Aktion trace() nicht mit exportiert. Das ist nützlich, denn trace() dient während der Entwicklung interaktiver Flash-Anwendungen der Fehlersuche in Skripten – diese Option ermöglicht den Export öffentlicher Versionen des Films, ohne dass Sie mühevoll alle trace()-Aktionen manuell deaktivieren müssten.
gp  Fehlersuche zugelassen. Ermöglicht das erweiterte Debugging von Flash-Filmen und sollte nur während der Entwicklung angekreuzt werden. Diese Option funktioniert insbesondere in Zusammenarbeit mit dem Flash Debug Player, der für Entwickler sehr nützlich ist und bei Macromedia kostenlos heruntergeladen werden kann (zurzeit unter www.macromedia.com/support/flash/downloads.html). Damit Import und Fehlersuche nicht jedem beliebigen Betrachter Ihres Films ermöglicht werden, können Sie diese Funktionen mit Hilfe der Funktion Passwort schützen. Hunderprozentige Sicherheit bietet dies aber ebenso wenig wie das oben erwähnte Vor Import schützen.

Bitmap- und Soundqualität

Die Option JPEG-Qualität legt den Komprimierungsfaktor für Bitmaps fest, die Sie im Film verwendet haben. Dies betrifft allerdings nur solche Bilder, denen Sie in der Bibliothek des Films keine eigenständige Einstellung zugewiesen haben (Näheres dazu weiter oben in Abschnitt 20.3.2 Bitmaps importieren und verwenden). Die Qualitätsstufe ist hier von 0 bis 100 beliebig wählbar, wobei 0 die schlechteste Qualität bei geringster Dateigröße und 100 die beste Qualität bei hoher Dateigröße bedeutet. In der Regel gibt es wenig Grund, den voreingestellten Faktor 50 zu ersetzen, zumal es ohnehin sinnvoller ist, jedes importierte Bild individuell zu behandeln.

Die nächsten drei Einstellungen betreffen die Komprimierung von Sounds in Ihrem Film. Sie können separate Einstellungen für Stream-Sound und Ereignis-Sound vornehmen. Grundsätzlich ist es kaum sinnvoll, ein anderes internes Sound-Format als MP3 zu wählen; es gibt – zumindest in Flash – nichts, was bei verhältnismäßig guter Qualität einen so hohen Komprimierungsfaktor zulässt. Das Ankreuzfeld Sound-Einstellungen übergehen zwingt sämtlichen Sounds in Ihrem Film die soeben vorgenommenen Einstellungen auf, auch denjenigen Sounds, die in der Bibliothek eigentlich eine individuelle Einstellung besitzen.

Zu guter Letzt dient das Auswahlmenü Version dazu, den Film für ältere Versionen des Flash-Players zu exportieren. Dabei gehen allerdings kommentarlos alle diejenigen Funktionen Ihres Films verloren, die von der jeweiligen Version noch nicht unterstützt wurden. Nützlich ist diese Möglichkeit zum Beispiel, wenn Sie Flash-Filme als Bestandteil von Multimedia-Produktionen verwenden möchten, die mit Director erstellt werden: Ältere Director-Versionen unterstützen das neueste SWF-Format nicht.


Galileo Computing

20.4.3 SWF-Filme in HTML einbetten  downtop

Die einfachste Möglichkeit, einen Flash-Film in eine HTML-Seite einzubetten, besteht in der Verwendung des folgenden Code-Abschnitts:

<embed src="bike.swf" width="550" height="400" 
play="true" loop="true" quality="high" 
type="application/x-shockwaveflash"></embed>

Es handelt sich hierbei um die klassische Netscape-Plug-in-Syntax. Grundsätzlich versteht auch der Microsoft Internet Explorer diese Formulierung, kann jedoch auf diese Weise einige seiner spezifischen Vorteile nicht nutzen. Wenn Sie das <embed>-Tag so einsetzen, wird der SWF-Film in allen Browsern abgespielt, in denen bereits ein passendes Plug-in (Netscape, Opera und so weiter) beziehungsweise ActiveX-Control (Internet Explorer) installiert ist.

Zusätzliche Optionen wie das automatische Finden der Plug-in-Download-Seite für Netscape oder gar der automatische Download der ActiveX-Komponente funktionieren auf diese Weise nicht. Ein solches Konstrukt gehört also niemals auf die Startseite einer Website, und eigentlich sollten Sie einen Flash-Film so überhaupt nicht einbetten. Allerdings ist diese Minimal-Schreibweise mitunter recht bequem, um während der Entwicklung einer Site kurz etwas auszuprobieren.

<embed>-Attribute

Hier eine kurze Übersicht über die Attribute, die im <embed>-Tag verwendet wurden:

gp  src gibt die Quell-URL des Films an. Bis einschließlich Version 4 des Flash-Players durfte hier keine relative URL angegeben werden. Der Flash-Film musste also entweder im selben Verzeichnis liegen wie die HTML-Datei oder es musste auf eine absolute URL zurückgegegriffen werden. Noch heute sollte aus Sicherheitsgründen dieses Vorgehen bevorzugt werden. Im obigen Beispiel wurde als URL die Datei bike.swf im aktuellen Verzeichnis angegeben.
gp  width und height geben die Breite und Höhe des sichtbaren Filmbereichs in Pixeln an. Prinzipiell besteht hier die Möglichkeit der Skalierung, da es sich bei Flash-Filmen bekanntlich um Vektorgrafik handelt. Allerdings sollten Sie darauf achten, proportional zu skalieren – andernfalls wird der Film zwar nicht verzerrt, aber es könnten Bereiche angezeigt werden, die außerhalb der eigentlichen Bühne liegen. Alternativ können Sie die Größe mittels nachgestelltem %-Zeichen auch relativ zum Browserfenster festlegen (beispielsweise setzen die Angaben width="100%" height="100%" den Film auf Fenstergröße).
gp  Das Attribut play sollte stets angegeben werden und immer den Wert "true" aufweisen, da einige Flash-Player sonst Probleme bereiten könnten. play="false" ist dagegen nicht das Mittel der Wahl, wenn der Film zunächst stehen bleiben soll. Wenn Sie dies erreichen möchten, sollten Sie lieber am Anfang des eigentlichen Films die ActionScript-Aktion stop() setzen.
gp  loop dient der Festlegung, ob der Film in einer Schleife oder nur einmal abgespielt werden soll – zumindest theoretisch. In der Praxis wird dieses Attribut aus Kompatibilitätsgründen geschrieben und auf "true" gesetzt, wenn der Film in einer Schleife laufen soll (was standardmäßig ohnehin der Fall ist). Soll er dagegen tatsächlich nur einmal abgespielt werden und dann stehen bleiben, dann müssen Sie ohnehin eine stop()-Aktion an das Ende des Films setzen. In diesem Fall spielt es aber auch keine Rolle mehr, welchen Wert Sie dem Attribut loop zuweisen.
gp  quality legt die Abspielqualität des Films fest. Je höher die Qualität, desto länger dauert die Ladezeit. Bei Streaming-Verhalten (dem Standard in allen Flash-Playern) ruckelt der Film möglicherweise, im Zweifelsfall müssen Sie ihn vorausladen (siehe letzten ActionScript-Unterabschnitt unter Filme vorausladen).
    Mögliche Werte für quality sind unter anderem: "low" (dauerhaft mit niedriger Qualität abspielen), "high" (immer hohe Qualität), "auto" (der Player entscheidet je nach verfügbarer Downloadrate selbst), "autolow" (der Player entscheidet noch immer selbst, bevorzugt aber im Zweifelsfall "low") und "autohigh" (bei grundsätzlich automatischer Auswahl wird eher "high" gewählt).
       
    Niedrige Qualität taugt, wenn überhaupt, nur für sehr schnelle Animationen; bei standbildlastigen Sequenzen ist sie absolut unbrauchbar.
       
gp  type ist schließlich ein allgemeines Attribut für die Plug-in-Einbettung mit <embed> und gibt den MIME-Type der einzubettenden Komponente an. Bei SWF-Filmen ist der korrekte Typ "application/x-shockwave-flash".

Erweiterte Einbettungs-Optionen

Da der Internet Explorer für Windows seit der Version 3.0 neben den klassischen (Netscape-)Plug-ins auch die Verwendung so genannter ActiveX-Controls beherrscht, ist es sinnvoll, dies beim Einbetten von Filmen auch explizit zu nutzen. Bei ActiveX-Controls handelt es sich um Softwarekomponenten, die bei Bedarf automatisch heruntergeladen und in den laufenden Browser installiert werden. Eine solche Komponente muss im Windows-Betriebssystem registriert werden, was ebenfalls automatisch geschieht. Ein klassisches Plug-in müssen Sie im Unterschied dazu herunterladen, dann den Browser schließen, das Plug-in installieren und den Browser anschließend neu starten.

ActiveX und Sicherheit

Neben dem Komfort, den ActiveX-Controls bieten, sind sie jedoch leider auch wegen einer ganz anderen Eigenschaft ins Gerede gekommen: Sie stellen ein nicht zu unterschätzendes Sicherheitsrisiko dar. Das Problem ist, dass ein ActiveX-Control als lokales Programm Zugriff auf alle Betriebssystemfunktionen besitzt. Für einigermaßen geübte Programmierer ist es demnach kein Problem, ActiveX-Controls zu programmieren, die etwa die Festplatte formatieren oder sämtliche Inhalte derselben vom Internet aus zugänglich machen. Wird ein solches Control installiert, dann kann es sofort ohne weitere Nachfrage sein zerstörerisches Werk beginnen, da es wie gesagt automatisch installiert wird. Sie sollten daher als Windows-Anwender dringend darauf achten, den Internet Explorer folgendermaßen zu konfigurieren:

gp  Es dürfen nur signierte ActiveX-Controls installiert werden. Eine Signatur ist die Bestätigung einer Registrierungsautorität (zum Beispiel VeriSign) über die Identität des Anbieters.
gp  Auch signierte ActiveX-Controls dürfen nur auf Nachfrage installiert werden, denn es nützt Ihnen überhaupt nichts, wenn Sie die Bestätigung erhalten, dass ein gefährlicher Angreifer wirklich er selbst ist.

Konsultieren Sie zu diesen Themen unbedingt die Internet-Explorer-Hilfe oder Ihren Administrator!

Wenn das Flash-ActiveX-Control bereits im Internet Explorer installiert ist, spielt er ohne weiteres Filme ab, die mittels <embed> eingebettet wurden. Die automatische Installation des Players wird allerdings nur durch das <object>-Tag unterstützt. Da Netscape und andere Browser dieses Tag jedoch nicht verarbeiten, ist es ratsam und in der Praxis üblich, <object> und <embed> ineinander zu verschachteln. Der Internet Explorer für Windows führt in diesem Fall das <object>-Tag aus und ignoriert das darin eingebettete <embed>; Netscape dagegen übergeht <object> und hält sich stattdessen nur an das <embed>-Tag.

Die vollständige Einbettung eines Films mit <object> und verschachteltem <embed> könnte folgendermaßen aussehen:

<object classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" 
codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs /flash/swflash.cab#version=6,0,0,0" width="550" height="400">     <param name="quality" value="high" />     <param name="loop" value="true" />     <param name="play" value="true" />     <param name="movie" value="bike.swf" />     <embed type="application/x-shockwave-flash" width="550"
height="400" play="true" movie="bike.swf" loop="true" quality="high" src="bike.swf"></embed> </object>

<param>-Tags

Das <object>-Tag nimmt die meisten Einstellungen über separate <param>-Tags (Parameter) entgegen. Der Parameter "movie" enthält beispielsweise die URL des Flash-Films. Die <param>-Tags funktionieren von ihrer Struktur her wie <meta>-Tags: name/value-Paare liefern den jeweiligen Parameternamen und dessen Wert; das <param>-Tag wird auch für Optionen bei der Einbettung von Java-Applets (siehe Kapitel 16, HTML und XHTML) verwendet.

Als direkte Attribute im <object>-Tag selbst stehen nur die so genannte Class-ID, die Registriernummer des ActiveX-Controls, die beim Anbieter oder bei Microsoft nachgeschlagen werden muss, und die Codebase, die direkte Download-URL der ActiveX-Komponente.


Galileo Computing

20.4.4 Die Funktion »Veröffentlichen«  toptop

Die Funktion Datei • Veröffentlichen erstellt automatisch den Flash-Export (.swf-Datei) und eine HTML-Datei, in die der Film mit wählbaren Optionen ordnungsgemäß eingebettet ist.

Das Veröffentlichen erfolgt in zwei Schritten:

1. Datei • Einstellungen für Veröffentlichungen...
       
    Auf der ersten Registerkarte, »Formate«, werden zunächst die zu exportierenden Dateitypen ausgewählt. Standardmäßig sind HTML- und SWF-Datei angekreuzt, und das sollte als Voreinstellung beim Verlassen des Dialogs auch so bleiben! Falls Sie vorübergehend andere Einstellungen verwenden möchten, sollten Sie diese vornehmen und innerhalb des Dialogs sofort auf Veröffentlichen klicken, denn es erspart Ihnen Verwirrung bei späteren Versuchen, wenn Sie die Dateitypen anschließend sofort wieder auf HTML und SWF zurücksetzen.
       
    Die meisten der angebotenen Dateiformate besitzen eine eigene Registerkarte. Die Optionen unter »Flash« entsprechen genau den Einstellmöglichkeiten unter Datei • exportieren. Auf der Registerkarte »HTML« können Sie im Einzelnen festlegen, wie der automatisch generierte HTML-Code zur Einbettung Ihres Films beschaffen sein soll. Folgende Einstellungen können hier vorgenommen werden:
       
Vorlage sollte im Allgemeinen auf »Nur Flash« stehen bleiben; andere Einstellungen sind exotisch und nur im Einzelfall vertretbar. Mit Hilfe der Schaltfläche Info können Sie sich über die verfügbaren Optionen jeweils näher informieren. Unter Größe bestehen die Auswahlmöglichkeiten »An Film anpassen«, »Pixel« und »Prozent«. Bei der Auswahl von »An Film anpassen« werden Höhe und Breite des Films in Pixeln automatisch eingetragen. »Pixel« dient der Festlegung einer benutzerdefinierten Pixelgröße; unter »Prozent« können Sie selbst Prozentwerte eintragen. Abspielen legt verschiedene Optionen für das Abspielverhalten des Films auf der Webseite fest: »Beim Beginn« bedeutet, dass der Film unabhängig von eventuellem ActionScript automatisch ab dem Filmbeginn abgespielt wird, was im Allgemeinen nicht sonderlich ratsam ist. »Menü anzeigen« regelt, ob dem Benutzer im Browser ein Kontextmenü zur Steuerung des Films zur Verfügung gestellt werden soll oder nicht. »Wiederholung« stellt analog zum HTML-Attribut loop die Schleifeneinstellung ein oder aus; auch hier reicht einfaches Deaktivieren nicht sicher aus, um das standardmäßige Schleifenverhalten des Films zu deaktivieren. »Geräteschriftarten verwenden« sorgt schließlich dafür, dass keine Schriften exportiert werden; stattdessen werden Standardschriften des Rechners verwendet, auf dem der Film gerade läuft. Dies spart zusätzlichen Speicherplatz, dafür sieht das Ergebnis aber in der Regel ziemlich unerfreulich aus. Qualität entspricht genau dem weiter oben besprochenen HTML-Attribut quality. Fenstermodus legt fest, ob der Flash-Film einen eigenständigen Anzeigebereich (Fenster) auf der Seite erhalten oder einfach andere Elemente verdecken soll. Die Option Durchsichtig ohne Fenster hat nur im Internet Explorer für Windows einen Effekt und bedeutet, dass die Hintergrundfarbe des Films unterdrückt wird, sodass der Film durchsichtig erscheint. HTML-Ausrichtung bestimmt, wie der Film im Browserfenster ausgerichtet werden soll. Skalieren bestimmt, ob der Film selbst skaliert oder ob er abgeschnitten wird, falls er nicht in seiner Originalgröße angezeigt wird. Flash-Ausrichtung bestimmt, wie der Flash-Film in seinem Anzeigebereich ausgerichtet wird; dies hat nur dann Bedeutung, wenn der Anzeigebereich nicht der eigentlichen Filmgröße entspricht.
2. Das eigentliche Veröffentlichen
       
    Falls Sie exotische Einstellungen vorgenommen haben, sollten Sie sofort im oben beschriebenen »Einstellungen«-Dialog auf die Schaltfläche »Veröffentlichen« klicken und anschließend die Einstellungen wieder auf Standard zurücksetzen. Auf diese Weise können Sie im Normalfall einfach Datei • Veröffentlichen auswählen, um eine HTML-Datei plus SWF-Film mit Ihren bevorzugten Einstellungen auf Knopfdruck zu erzeugen.
       
    Die HTML- und die SWF-Datei werden in denselben Ordner exportiert wie der ursprüngliche Arbeits-Flash-Film und tragen denselben Dateinamen, allerdings mit den Dateiendungen .html beziehungsweise .swf.
       





  

Einstieg in PHP 5

Einstieg in Java

C von A bis Z

Einstieg in C++

Einstieg in Linux

Einstieg in XML

Apache 2




Copyright © Galileo Press GmbH 2004
Für Ihren privaten Gebrauch dürfen Sie die Online-Version natürlich ausdrucken. Ansonsten unterliegt das <openbook> denselben Bestimmungen, wie die gebundene Ausgabe: Das Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte vorbehalten einschließlich der Vervielfältigung, Übersetzung, Mikroverfilmung sowie Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.


[Galileo Computing]

Galileo Press GmbH, Gartenstraße 24, 53229 Bonn, Tel.: 0228.42150.0, Fax 0228.42150.77, info@galileo-press.de