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Galileo Computing - Programming the Net
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Einstieg in ASP.NET von Matthias Lohrer
Einstieg in ASP.NET
gp Kapitel 12 ASP.NET und Datenbanken
  gp 12.1 Auf Datenbanken zugreifen – ein Crashkurs
    gp 12.1.1 Eine Tabelle im Browser anzeigen
    gp 12.1.2 Über den Browser einen Datensatz hinzufügen
  gp 12.2 Wie ADO.NET funktioniert – ein Überblick
  gp 12.3 Die Verbindung zur Datenbank herstellen
    gp 12.3.1 OleDbConnection
    gp 12.3.2 SqlConnection
  gp 12.4 Daten lesen mit SqlCommand und OleDbCommand
    gp 12.4.1 ExecuteReader
    gp 12.4.2 ExecuteNonQuery und die Parameters-Collection
    gp 12.4.3 ExecuteScalar
  gp 12.5 SqlDataReader und OleDbDataReader
    gp 12.5.1 Ein Reader-Objekt an ein Steuerelement binden
    gp 12.5.2 Ein Reader-Objekt an ein Listensteuerelement binden
    gp 12.5.3 Ein Reader-Objekt zeilenweise auswerten
  gp 12.6 Die DataSet-Klasse
    gp 12.6.1 Das Zusammenspiel von Command, Adapter und DataSet
    gp 12.6.2 Mehrere Tabellen in ein DataSet-Objekt einlesen
    gp 12.6.3 Auf einzelne Zeilen, Spalten und Tabellen eines DataSet-Objekts gezielt zugreifen
    gp 12.6.4 Relationen zwischen Tabellen festlegen
  gp 12.7 DataViews verwenden
    gp 12.7.1 Tabellen sortieren
    gp 12.7.2 Tabellen nach Inhalten filtern
    gp 12.7.3 Nach dem Zeilenstatus filtern
    gp 12.7.4 In Tabellen suchen
  gp 12.8 Mit ASP.NET Daten bearbeiten
  gp 12.9 Daten bearbeiten mit dem Command-Objekt
  gp 12.10 In-Place-Editing mit dem DataGrid-Steuerelement
    gp 12.10.1 Die EditItemIndex-Eigenschaft
    gp 12.10.2 Das asp:DataGrid-Tag anpassen
    gp 12.10.3 OnEditCommand: Daten bearbeiten
    gp 12.10.4 OnCancelCommand: Die Bearbeitung abbrechen
    gp 12.10.5 OnUpdateCommand: Die Änderungen sichern
    gp 12.10.6 Das Repeater-Steuerelement verwenden
    gp 12.10.7 Die Ereignisse des Repeater-Steuerelements auswerten
  gp 12.11 Das DataList-Steuerelement
    gp 12.11.1 In-Place-Editing mit dem DataList-Steuerelement


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12.2 Wie ADO.NET funktioniert – ein Überblick  toptop

Das herkömmliche ADO funktionierte nach dem Client-Server-Schema. Für die Kommunikation mit den Clients wurden Verbindungen zum Server etabliert und während der gesamten Kommunikation offen gehalten.

ADO.NET basiert auf einem unverbundenen Modell. Im Prinzip läuft die Kommunikation mit einem Datenbankserver unter ADO.NET so ähnlich ab wie die Kommunikation mit einem Webserver. Der Webserver liefert auf Anfrage die Daten, verwaltet aber keine Verbindung. Dieses unverbundene Modell ist besser skalierbar als die herkömmlichen verbindungsorientierten Ansätze. Es ist besser für die effiziente Entwicklung mehrschichtiger Applikationen geeignet.

Es gibt verschiede Möglichkeiten, Daten zu speichern. Man kann Daten in relationalen Datenbanken, aber auch im XML-Format ablegen. ADO.NET kann mit ganz unterschiedlichen Datenformaten umgehen. Dafür trennt ADO.NET die Repräsentation der Daten in Objekten, mit denen der Entwickler sie bearbeiten kann, vom Aspekt der Speicherung der Daten in einem speziellen Datenformat.

Für die Bearbeitung von Daten steht die DataSet-Klasse zur Verfügung. Ein DataSet-Objekt enthält eine Auflistung von Tabellen in Form von DataTable-Objekten. Detaillierte Informationen zu den Tabellen liefern unter anderem die Klassen DataRow, DataColumn und Relation.

Sämtliche Aspekte, bei denen in der einen oder anderen Weise das Format der Daten berücksichtigt werden muss, werden von den .NET-Datenprovidern geleistet. .NET-Datenprovider bestehen aus vier Objekten:

gp  Ein Connection-Objekt stellt die Verbindung zu einer Datenquelle her.
gp  Ein Command-Objekt führt einen Befehl für eine Datenquelle aus, z. B. ein SQL-Kommando oder eine gespeicherte Prozedur.
gp  Ein DataReader-Objekt liest Daten vorwärtsgerichtet aus der Datenquelle.
gp  Ein DataAdapter-Objekt füllt die Daten in ein DataSet-Objekt und schreibt Änderungen in die Datenquelle zurück.

.NET enthält zwei Datenprovider:

gp  den SQL-Server-.NET-Datenprovider. Dessen Klassen befinden sich im System.Data.SqlClient-Namespace. Dieser Provider unterstützt den MS SQL Server ab Version 7.0 und auch die Microsoft Data Engine MSDE. Frühere Versionen des SQL Servers müssen den OLE-DB-.NET-Datenprovider verwenden,
gp  den OLE-DB-.NET-Datenprovider. Diese Klassen liegen im Namespace System.Data.OleDb.

Für beide Datenprovider ist die Installation von Microsoft Data Access Components (MDAC), Version 2.6 oder höher, erforderlich.

Wenn Sie auf eine ODBC-Datenquelle zugreifen möchten, stellt Microsoft unter http://msdn.microsoft.com/downloads einen entsprechenden Download zur Verfügung.

Das DataSet-Objekt selbst weiß nichts davon, in welcher Form die Daten gespeichert werden sollen. Es kann seine Daten für die Speicherung in relationalen Datenbanken oder für die Speicherung im XML-Format zur Verfügung stellen.

Mit Hilfe eines XmlDataDocument-Objekts können Sie auf ein DataSet sogar doppelt zugreifen: teilweise so, als wären es relationale Daten, und teilweise so, als wären es XML-Daten.

  

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